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TSG rutscht auf Abstiegsplatz

TSG rutscht auf Abstiegsplatz

Schwere Verletzung von Henrike Bibow überschattet Niederlage in Oldenburg

Oldenburg. Das Ziel, sich mit dem dritten Sieg in Folge etwas Luft in Richtung Abstiegsplätze zu verschaffen, haben Wismars Drittliga-Handballerinnen am frühen Sonnabend Abend beim VfL Oldenburg II knapp verpasst. Durch den 25:23-Erfolg zog die Bundesligareserve an den Hansestädterinnen in der Tabelle vorbei, während die TSG auf den ersten Abstiegsplatz abrutschte.

„Wir haben heute einfach zu viele individuelle Fehler gemacht und waren im Abschluss nicht effektiv genug“, so Trainer Menc Exner.

Ohne Sarah Dürl, die kurzfristig ausfiel und Jasmin Oldenburg, sie wird auf eigenen Wunsch zunächst nur in der zweiten Mannschaft aktiv sein, konnten die Gäste in der ersten Halbzeit vor allem in der Offensive nicht überzeugen und erzielten in den 30 Minuten nur sieben Treffer. Drei Minuten vor der Pause dann ein besonders harter Schock für die TSG-Damen. Nach einem rüden Foul von Oldenburgs Jane Martens, die dafür die Rote Karte sah, zog sich Henrike Bibow eine schwere Ellenbogenverletzung zu. Sie blieb minutenlang regungslos auf dem Parkett liegen und musste mit dem Notarzt ins Krankenhaus eingeliefert werden. Gute Besserung der 18-Jährigen dennoch von dieser Stelle.

Trotz dieses Schocks und nach einer knapp 30-minütigen Unterbrechung (die Zwischenzeit hatte Oldenburgs Trainerin Alexandra Hensel genutzt, um mit Vehemenz die Schiedsrichter wegen der verhängten Roten Karte zu attackieren) konnten sich die Wismarer Handballerinnen nach dem Seitenwechsel deutlich steigern und waren beim Stand von 19:18 in der 46. Minute zurück im Spiel und drauf und dran, die Partie zu drehen. Immer wieder griffen nun aber die Schiedsrichter in entscheidenden Situationen zu Gunsten von Oldenburg ins Geschehen ein. Zunächst sah Trainer Exner wegen Verlassens der Coachingzone eine Zweiminutenstrafe. Zwischen der 53. und 55. Minute kassierte die TSG gleich drei Zeitstrafen für Svea Pinkohs, Juliane Wieck, und Jennifer Kriegsmann. Dann enteilte der VfL II auf 25:21. Die TSG traf zwar noch zweimal, zu einem Punktgewinn reichte es aber nicht mehr. Zu unschönen Szenen kam es dann noch kurz vor dem Ende des Spiels und nach Abpfiff, als sich eine Oldenburger Spielerin und auch Trainerin Alexandra Hansel zu provokanten und beleidigenden Gesten in Richtung der Gäste und ihrer mitgereisten Fans hinreißen ließen. wiro

TSG Wismar: Steiner, Schultz - Krohn, Berger, Brinkies 1, Kriegsmann, Tegler 5, Bibow, Martin, Pinkohs 6/5, Powierski, Lück, Erdmann 9, Wieck 2

Siebenmeter: Oldenburg II 8/5: TSG: 6/4

Strafminuten: Oldenburg II 6; TSG: 12

Spielfilm: 1:1 (6.), 4:3 (11.), 8:5 (22.), 9:6 (27.), 11:7 (30./HZ), 15:12 (37.), 18:15 (42.), 19:18 (46.), 22:20 (53.), 25:21 (56.), 25:23 (60.)

Nächster Spieltag:   3.12., 16.00: TSG Wismar–HG OKT (Owschlag/Kropp/Tetenhusen)

OZ

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