Volltextsuche über das Angebot:

12 ° / 7 ° Regenschauer

Navigation:
TSG will einen Spitzenplatz

Jetzt geht‘s los: Wismarer Handballerinnen starten am Sonnabend in die Saison TSG will einen Spitzenplatz

Drittligist beginnt mit einem Heimspiel. Die OZ sprach mit Trainer Ronald Frank.

Wismar — Viereinhalb Monate nach dem letzten Punktspiel beginnt am Sonnabend die neue Saison in der 3. Handball-Liga der Frauen. Was sich die Mannschaft vornimmt, was der Trainer verändern will und welche Rolle Liudmila Yermachek einnimmt, darüber sprach die OSTSEE-ZEITUNG mit Trainer Ronald Frank.

OSTSEE-ZEITUNG: Der letzte Test in Markranstädt mit vier Turnierspielen war durchwachsen. Gegen Aufsteiger Salzland, am Sonnabend erster Gegner, wurde verloren. Droht gleich die erste Heimniederlage?

Ronald Frank: Nein, wir werden nicht verlieren! Wir sind im Team gewachsen. Mit Julia Weng haben wir eine dynamische und schnelle Spielerin dazugewonnen, die häufig im linken Rückraum die richtige Entscheidung trifft. Kurzum: Wir wollen erfolgreich in die neue Saison starten. Wir sind heiß und brennen auf einen Sieg vor unseren Zuschauern.

OZ: Nach Platz drei in der letzten Saison: Wie lautet das Ziel für die neue Spielzeit?

Frank: Das Ziel ist von Mannschaft und Vorstand mit Platz eins bis vier definiert worden. Soweit die nüchternen Zahlen. Unser Anspruch muss sein, dass wir wieder schnellen Handball spielen und von allen Positionen torgefährlich sind. Bei der ersten und zweiten Welle müssen wir zulegen, um einfache Tore erzielen zu können. Dazu müssen wir aber in der Abwehr besser agieren. Der Zuschauer muss spüren, da wird agiert und nicht nur reagiert.

OZ: Von der 2. Bundesliga ist keine Rede mehr?

Frank: Wir sollten keine Luftschlösser bauen und realistisch bleiben. Solange es eine 2. Liga von Harrislee ganz im Norden bis runter nach Bayern gibt, ist daran vorerst wirtschaftlich nicht zu denken. Mit Rostock, Schwerin und Travemünde wird es in der 3. Liga sehr reizvolle Begegnungen mit Mannschaften aus der Region geben. Sportlich sehr interessant werden auch die Duelle gegen die Bundesliga-Reserveteams Leipzig II und Buxtehude II und gegen Frankfurt/Oder.

OZ: Mit Julia Weng von Grün-Weiß Schwerin kam nur ein Neuzugang. Ist das ausreichend?

Frank: Ja. Wir sind sehr froh, dass sich Julia für uns entschieden hat. Ich denke, unser Rückraum ist damit stärker besetzt, sie kann auch im rechten Rückraum spielen. Sie dürfen nicht vergessen, dass wir bis auf Claudia Duhr die Mannschaft zusammenhalten konnten. Schon das ist nicht selbstverständlich. Die Mannschaft ist eingespielt, jetzt muss sie sich weiterentwickeln. Wir wollen die Jugend stärker einbinden. Und mit Sally Topp steht uns auf Rechtsaußen wieder eine lange Zeit verletzte Spielerin zur Verfügung. Bei Maria Wurlitzer hoffe ich, dass sie in ihrer zweiten Saison bei uns im Rückraum das umsetzt, was sie im Training zeigt und so in Wismar ankommt.

OZ: Sie haben die Jugend angesprochen. Laura Blum war letzte Saison im Kader, wurde aber nur selten eingesetzt.

Frank: Das wird sich ändern. Laura könnte mit ihren 17 Jahren ja noch A-Jugend spielen. Sie hat eine tolle Vorbereitung absolviert und ist körperlich stärker geworden. Über die Abwehr wird sie mehr und mehr in die Mannschaft kommen. Mit Sarah Dürl zählt eine weitere junge Spielerin zum Kader der 1. Frauen, hoffnungsvolle Nachwuchsspielerinnen wie Lena Klostermann trainieren teilweise mit der ersten Mannschaft. Wir wollen zeigen, wir setzen auf die Talente.

OZ: Wie wollen Sie sicherstellen, dass es nicht bei Lippenbekenntnissen bleibt?

Frank: Da sind wir alle gefordert. Die Trainer, die Mädchen, die Eltern, der Verein, die Sponsoren. Für die Identifikation ist es ganz wichtig, dass wir nach einer schwächeren Phase im Nachwuchsbereich wieder besser den Anschluss an die 1. Frauen herstellen.

OZ: Es wird also stärker als bisher einen Austausch mit den 2. Frauen um Trainerin Diana Sperling geben?

Frank: Grundsätzlich geht es um den Austausch von unten nach oben. Wir wollen das Training so intensivieren, dass die B-Jugend die 2. Frauen unterstützt und die 2. Frauen die 1. Frauen.

Wir planen einen Trainerstammtisch, um regelmäßig bestimmte Themen zu bereden und um Nebengeräusche zu vermeiden. Es geht um die TSG und wie wir gemeinsam vorankommen.

 

Heiko Hoffmann

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Grevesmühlen
Verlagshaus Grevesmühlen

August-Bebel-Straße 11
23936 Grevesmühlen

Öffnungszeiten:
Montag bis Donnerstag:
9:00 -12.30 Uhr und 13.30 - 17:00 Uhr
Freitag:
 9:00 - 12.30 Uhr und 13.30 - 16:00 Uhr

Leiter Lokalredaktion: Michael Prochnow
Telefon: 0 38 81 / 78 78 10
E-Mail: grevesmuehlen@ostsee-zeitung.de

Beilagen
Städtewetter
Heute -° / -° -
- -°/-° -
- -°/-° -
RSS-Feeds

Wissen, was in Rostock und der Welt los ist

^
Benjamin Barz Ostsee-Zeitung Ostsee-Zeitung Lererbriefe, Meinung, Teaser der den User auf die Seite "Leserbriefe" führen soll image/svg+xml Image Teaser „Leserbriefe“ 2015-09-23 de Meinung Ihre Leserbriefe Über unser Kontaktformular können Sie uns gern Lob, Kritik, Ideen oder andere Anmerkungen zu aktuellen Themen aus Ihrer Region, MV und der Welt zusenden. Wir freuen uns auf Ihre Meinung. Hier geht es zum Formular.