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Torreiche Partie wie im Hinspiel: FC Schönberg gewinnt 5:2

Rostock Torreiche Partie wie im Hinspiel: FC Schönberg gewinnt 5:2

Erpen-Köhn, Jasim, Körner, Woelki und Pajonk treffen beim Rostocker FC. Nächsten Sonntag gastiert Eintracht Schwerin im Jahnstadion.

Rostock. Fußballverbandsligist FC Schönberg hat die schwere Auswärtshürde Rostocker FC genommen. Während das Spitzenspiel des Tages zwischen dem MSV Pampow und dem FSV Bentwisch abgesagt worden ist (beide treffen am Mittwoch erneut ab 20 Uhr im Landespokal-Viertelfinale in Pampow aufeinander) gewannen die Maurinekicker beim RFC 5:2 und rückten bis auf einen Zähler an den FSV Bentwisch heran. Tabellenführer Sievershäger SV gab sich wie erwartet in Bützow keine Blöße und hat weiterhin zehn Zähler Vorsprung vor dem FC Schönberg, allerdings zwei Spiele mehr.

Wie schon im Hinspiel, das der FC 95 mit 6:3 gewonnen hat, gab es auch am Sonnabend wieder reichlich Tore. Den Anfang machten die Gäste. In der 12. Minute schlug ein Freistoß von Daniel Erpen-Köhn direkt im Rostocker Gehäuse ein. 120 Sekunden später bediente Kamil Krol den startenden Niwar Jasim, der nicht im abseits stand, den Torhüter umkurvte und zum 0:2 einschob. Wer allerdings gedacht hatte, dass diese ideale Ausgangsposition den Gästen zusätzlich Sicherheit geben würde, sah sich getäuscht. Gleich im Gegenzug hatte Torhüter Gabor Ruhr Glück, dass ein Schuss von der Lattenunterkante zurück ins Feld sprang. In der 29. Minute gelang dann aber den Rostocker der Anschluss. Kurz darauf zwang David Laudan Ruhr zu einer riskanten Rettungsaktion in letzter Sekunde. Eine Minute vor dem Pausenpfiff flog der ansonsten sehr souveräne Ruhr dann nach einem Eckball am Ball vorbei und Hannes Hojenski glich zum 2:2-Pausenstand aus. „Unverständlicherweise haben wir nach den beiden schnellen Toren die Linie etwas verloren“, so Trainer Axel Giere, der in der Halbzeit sein System auf 4-4-2 umstellte und damit Erfolg hatte. Der zweite Durchgang begann aber zunächst mit einer Schecksekunde für die Gäste. Vier Minuten später machte Ruhr seinen Fehler vom 2:2 gegen Maik Wießmann wieder gut. Und es ging weiter Schlag auf Schlag. Nach gut einer Stunde (58.) war es dann Tom Körner, im Hinspiel vierfacher Torschütze, der seine Jungs auf die Siegerstraße brachte. Kurz danach foulte Rostocks Scharlau Marco Pajonk und sah die rote Karte. Nur vier Minuten nach der Führung von Körner gelingt dann Sascha Woelki ein nicht alltäglicher Volleyschuss und es heißt 2:4. Nun verlegten sich die Gäste mehr und mehr aufs Kontern, ließen aber die letzte Konsequenz vermissen. Schließlich war es in der 82. Minute nach Vorarbeit von Denny Jeske Marco Pajonk vorbehalten, gegen drei Gegenspieler den Schlusspunkt zu setzen.

FC Schönberg: Ruhr, Manthey, Sahmkow, Köhn, Woelki, Bendlin, Erpen-Köhn, Jasim (75. Wahab), Krol (46. Jeske), Körner (79. Krefta), Pajonk

Nächster Spieltag: 21.4., 14.00: FC Schönberg—Eintracht Schwerin

OZ

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