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Trainer Rietentiet: Wir brauchen einen richtig guten Tag

Schönberg Trainer Rietentiet: Wir brauchen einen richtig guten Tag

FC Schönberg reist mit einigen personellen Problemen im Gepäck heute zum Tabellendritten Wacker Nordhausen — Anstoß ist um 19 Uhr

Schönberg. Die Zwischenbilanz der Rückrunde kann sich sehen lassen für den FC Schönberg. Der Aufsteiger ist nach der Winterpause die viertbeste Mannschaft der Regionalliga Nordost. Nach dem 2:1-Sieg gegen Luckenwalde am letzten Sonntag hat die Mannschaft von Trainer Axel Rietentiet mit 17 Punkten schon jetzt zwei Zähler mehr auf dem Konto als in der gesamten Hinrunde.

Und dass, obwohl die Grün-Weißen noch acht Mal antreten müssen. Spielerisch lassen die Auftritte ab und an noch zu wünschen übrig, keine Frage. Das weiß auch Axel Rietentiet. „Ich habe es lieber, wenn wir nicht so attraktiv spielen, dafür aber punkten.“ Was besonders auffällt: Die Effektivität: Die hat sich beim Aufsteiger deutlich verbessert freut sich Rietentiet.

Kopfzerbrechen bereiten Schönbergs Trainer zurzeit die Ansetzungen des Nordostdeutschen Fußballverbandes. Maßgeblich dabei ist neben der Polizei der Mitteldeutschen Rundfunk (MDR), der die Spiele der Mannschaften aus Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt regelmäßig in der Sendung „Sport im Osten“ in einer Zusammenfassung zeigt. Ihr nächstes Spiel gegen Wacker Nordhausen bestreiten die Nordwestmecklenburger deshalb schon heute Abend ab 19 Uhr. Personell ist der Termin für den FC Schönberg eine Herausforderung. Stürmer Bastian Henning bekommt zum Beispiel keinen Urlaub. Bei Gordon Grotkopp entscheidet sich erst heute, ob er mitfahren kann. Ersatztorwart Gabor Ruhr kommt gar nicht erst nach Schönberg, fährt direkt aus Köln mit der Bahn nach Nordhausen. „Das ist brutal. Wir wussten aber, dass so etwas auf uns zukommen kann“, so Rietentiet. Neben berufsbedingter Ausfälle kommen heute auch noch zahlreiche verletzte und angeschlagene Spieler hinzu. Tim Vogel steht wegen Problemen mit der Achillessehne nicht zur Verfügung. Marcus Steinwarth muss ebenfalls passen - wegen eines Muskelfaserrisses. Hinter dem Einsatz von Anton Müller steht noch ein dickes Fragezeichen.

Nicht dabei ist Maximilian Rausch, der wegen seiner zehnten gelben Karte pausieren muss. Ein ähnliches Schicksal blüht in den kommenden Wochen gleich mehreren FC-Akteuren (Okada, Steinwarth, Halke).

Die Sorgen von Axel Rietentiet in den nächsten Wochen gegen Teams, die fast ausschließlich vor den Grün-Weißen stehen, werden also nicht geringer. Und trotzdem, weiß der 46-Jährige, müssen noch weitere Punkte her. Denn: So viel steht bei einem Blick auf die Tabelle der Regionalliga und der 3. Liga fest: Die bisherigen 32 Punkte für den FC 95 reichen noch nicht für den Klassenerhalt.

Schlimmstenfalls können nämlich fünf Mannschaft aus der Regionalliga Nordost absteigen. Trotz der viele Sorgen will Schönbergs Trainer mindestens einen Punkt aus Nordhausen mitnehmen. Axel Rietentiet: „Wir brauchen aber einen richtig guten Tag. Und Nordhausen einen gebrauchten.“

Von so

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