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Trainer Rietentiet lobt „kämpferische Topleistung“

Schönberg Trainer Rietentiet lobt „kämpferische Topleistung“

FC Schönberg und ZFC Meuselwitz trennen sich 1:1 – Grotkopp erzielt seinen ersten Saisontreffer – Personallage verschärft sich weiter: Scherff nach 33 Minuten verletzt raus

Schönberg. Keinen Sieger gab es am Sonntag im Schönberger Palmberg-Stadion im so genannten Sechs-Punkte-Spiel im Abstiegskampf zwischen Gastgeber FC 95 und dem ZFC Meuselwitz. „Natürlich hätten wir gerne die drei Punkte hier behalten, aber mit dem 1:1 können wir auch gut leben, denn sieben Leistungsträger können wir nicht einfach mal so 1:1 ersetzen“, lobte Schönbergs Trainer Axel Rietentiet vor allem die „kämpferische Topleistung“ seiner Elf.

Die Gastgeber mussten und müssen noch bis Jahresende auf Niklas Tille und Maximilian Rausch (beide Kreuzbandriss), Masami Okada (Achillessehnenriss) und Joaquim Makangu-Rafael (Knochenhautentzündung), auf Torhüter Jörg Hahnel, Innenverteidiger Florian Esdorf und den gerade wieder genesene Torjäger Henry Haufe, die sich im Training einen Kapsel- und Bänderriss bzw. einen Innenbandriss zugezogen haben, verzichten. So stand quasi eine U23-Mannschaft am Sonntag gegen Meuselwitz auf dem Feld. „Deshalb war dieser eine Punkt so wichtig für unsere Moral“, so Rietentiet.

Und die Hiobsbotschaften in Sachen Verletzungsmisere reißen einfach nicht ab. Gegen den ZFC Meuselwitz erwischte es nun auch Lukas Scherff, der in der siebten Minute die erste große Chance der Gastgeber hatte, aber gerade noch vom Torhüter der Gäste gestoppt wurde. Der Mittelfeldspieler griff sich nach gut einer halben Stunde an den rechten Oberschenkel, wenig später ging es nicht mehr weiter. Er musste nach 33 Minuten mit Verdacht auf Muskelfaserriss vom Feld. Zu diesem Zeitpunkt stand es bereits 1:1 und kaum jemand glaubte zu diesem Zeitpunkt daran, dass das schon das Endergebnis sein würde.

Vor knapp 400 Zuschauern war den Gastgebern zu Beginn deutlich eine Nervosität und mangelndes Selbstvertrauen anzumerken. Die Meuselwitzer begannen gegen die verunsicherten Maurinekicker furios und gingen bereits in der 11. Minute durch Trübenbach in Führung. Die Thüringer machten weiter Druck und „wir können froh sein, dass wir nicht das 0:2 kassiert haben“, gestand Rietentiet. Nach gut 20 Minuten fanden die Schönberger aber dann ins Spiel und konnten in der 27. Minute ausgleichen. Einen langen Einwurf von Anton Müller verlängerte Daniel Halke auf Gordon Grotkopp, der per Kopf seinen ersten Saisontreffer markierte.

Nach dem Seitenwechsel war es dann ein Spiel auf Augenhöhe mit Chancen auf beiden Seiten. Erst kam Fabian Istefo (51.), der einen Tag zuvor seinen 23. Geburtstag feierte, nicht schnell genug in aussichtsreicher Position an den Ball. Dann fand Marcel Rausch (54.) seinen Meister im ZFC-Torhüter Braunsdorf. Auf der anderen Seite rettete Kennet Kostmann (56.) mit einer Glanzparade nach einem Freistoß von Albert. In der 81. Minute verfehlte Leon Dippert nur knapp einen langen Ball per Kopf. Glück hatten die Schönberger in der 83. Minute, als Trübenbach aus spitzem Winkel den Ball über das Tor schoss. So blieb es letztlich bei der gerechten Punkteteilung. „Wir haben hier unter Topbedingungen ein sehr gutes Spiel gesehen. Ich bin mit der Leistung meiner Mannschaft sehr zufrieden, auch wenn die Mannschaft enttäuscht ist, dass wir nur einen Punkt mitgenommen haben", so ZFC-Trainer Heiko Weber, der gestand, bei den Angriffen der Gastgeber ein „komisches Gefühl“ gehabt zu haben.

Kommenden Sonntag muss der FC Schönberg nun zum VfB Auerbach. „Wir fahren dorthin, um zu punkten“, gibt sich trotz der großen personellen Probleme kämpferisch.

Thomas Groth

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