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Trotz Testspiel: FC Schönberg hat noch eine Rechnung offen

Schönberg Trotz Testspiel: FC Schönberg hat noch eine Rechnung offen

Maurine-Kicker empfangen heute den FC Hansa im Schönberger Palmberg-Stadion / Neuer FC95-Kapitän soll erst Ende Juli bestimmt werden

Schönberg. Von einer Revanche für das verlorene Landespokalendspiel (3:4 nach Elfmeterschießen) gegen Hansa Rostock vor gut sechs Wochen will Trainer Axel Rietentiet nichts wissen, wenn der FC Schönberg 95 heute Abend um 18 Uhr im Palmbergstadion in einem Testspiel auf den Drittligisten trifft. „Das kann man gar nicht vergleichen. Wir haben eine völlig umgekrempelte Mannschaft. Deshalb ist es für uns ein richtig guter Gradmesser und ein Spiel, auf das wir uns sehr freuen, aber keine Revanche“, sagt der 46-jährige Rietentiet. Ende Juli beginnt für beide Teams die neue Saison. Die Rostocker haben bisher eine makellose Testspielbilanz, die sie gegen Schönberg weiter ausbauen wollen. Am Sonntag setzte sich der Fußball-Drittligist im vierten Testspiel nach der Sommerpause mit 5:0 (0:0) beim Lokalrivalen Rostocker FC aus der Verbandsliga durch. Zuvor hatten die Hanseaten schon beim Landesligisten Rot-Weiß Trinwillershagen mit 11:1 gewonnen, beim Oberliga-Absteiger 1. FC Neubrandenburg mit 3:1 und beim Regionalligisten TSG Neustrelitz mit 3:0. Peinlich ist dagegen die Bilanz des FC Schönberg 95. In seinem ersten Test am vergangenen Sonnabend verlor der Regionalligist trotz zweimaliger Führung nach einer schwachen zweiten Halbzeit mit 2:3 beim Kreisligisten TSV Schlutup. Sehr zum Ärger von Axel Rietentiet: „Da sind wir so was von planlos nach vorne gelaufen, jeder zweite lange Ball war brandgefährlich für unsere Abwehr. Das war taktisch sehr, sehr dumm und für unsere Außendarstellung nicht gut.“ Die Partie sei jedoch kritisch ausgewertet worden, ist deshalb abgeharkt, sagt Rietentiet. Der 46-Jährige hofft auf eine Trotzreaktion und verspricht gegen Hansa ein ganz anderes Spiel seiner Mannschaft. Noch unklar vor der Partie gegen Hansa ist die Frage, wer neuer Kapitän und damit Nachfolger von Rainer Müller wird, der die Grün-Weißen verlassen hat und inzwischen Co-Trainer bei Regionalligist TSG Neustrelitz ist. Beantwortet werden soll die Frage erst Ende Juli, also kurz vor dem Saisonstart. Bei der 2:3-Pleite gegen Kreisligist TSV Schlutup trug Abwehrchef Daniel Halke die Binde. „Das war Zufall“, sagt Rietentiet. „Einer muss sie ja haben.“ Anders als bei Drittligist Hansa Rostock, wo Trainer Christian Brand den Mannschaftsführer selbst bestimmen will, wird bei den Grün-Weißen demokratisch gewählt. „Die Spieler sollen ihren Kapitän selbst bestimmen“, sagt Axel Rietentiet. In die engere Auswahl als Kapitän dürften neben Daniel Halke auch Anton Müller und Stürmer Henry Haufe kommen. Müller war in der vergangenen Saison Co-Kapitän, Haufe einer der Leistungsträger beim Regionalligisten aus Nordwestmecklenburg. Auch Maximilian Rausch und natürlich Jörg Hahnel wären Kandidaten als Kapitän. Klar ist aber schon jetzt: Sollten die Spieler die Nummer eins wählen, wird Schönbergs Trainer einschreiten. Denn Axel Rietentiet möchte keinen Torwart als Kapitän auf dem Platz. „Der Keeper ist für mich zu weit weg, denn ein Kapitän muss ja auch mal mit dem Schiedsrichter quatschen. Und Jockel müsste dann immer 50 Meter über den Platz laufen.“ Für Rietentiet ist es aber sowieso nicht wichtig, dass Schönbergs erfahrenster Spieler die Binde um den Arm hat: „Jörg Hahnel ist Jörg Hahnel und was der sagt, ist Gesetz.“

Steffen Oldörp

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