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Vorstand des Dassower BSV stellt sich vor

Dassow Vorstand des Dassower BSV stellt sich vor

Seit sich der Dassower Breitensportverein vor gut zwei Monaten gegründet hat, kursieren in der Stadt Gerüchte.

Dassow. Seit sich der Dassower Breitensportverein vor gut zwei Monaten gegründet hat, kursieren in der Stadt Gerüchte. So sollen Stadtvertreter etwas dagegen haben, dass Mitglieder des neuen Vereins die Dornbuschhalle nutzen. Außerdem soll unklar sein, ob die Sportler des Dassower BSV die Sportstätte überhaupt nutzen dürfen. Um solche Unklarheiten aus dem Weg zu räumen und um den Verein näher vorzustellen, hatte der Vorstand des Vereins am Freitagabend ins Foyer der Dornbuschhalle geladen. Rund 50 Sportler waren gekommen. Der Vorstand hatte auch Einwohner und Stadtvertreter eingeladen. Bis auf Heinz-Dieter Priewe (WGO) war jedoch kein Lokalpolitiker anwesend. Der Vereinsvorstand fand das „sehr enttäuschend“.

 

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Nadine Fauth

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Die BSV-Vorsitzende Nadine Fauth betonte beim Treffen, dass an vielen Gerüchten nichts dran sei. So ändere sich zum Beispiel nichts an den bisherigen Hallenzeiten für die Kinder und die Erwachsenen.

Sie trainieren am gleichen Tag und zur gleichen Zeit, wie zuvor als Mitglieder des SV Dassow. Was Sportutensilien angeht, habe der Vorstand Gespräche mit den Verantwortlichen des SV Dassow geführt.

Dabei habe man sich „gütlich“ geeinigt. „Das heißt: Alle können ihre Sportmaterialien wie gewohnt weiter nutzen“, so Nadine Fauth.

Wo der Vereinssitz sein wird, ist dagegen noch unklar. Anders als gehofft, werden die Mitglieder des Dassower BSV das ehemalige Polizeigebäude in der Bahnhofsstraße aller Voraussicht nach nicht nutzen. Der Vertrag läuft auf den SV Dassow. „Und teilen“, so die Vorsitzende, „möchten wir uns das Gebäude mit dem SV Dassow nicht.“ So wolle man Streitigkeiten aus dem Weg gehen. Noch ist der Vorstand auf der Suche nach einer Lösung. In Gesprächen befinde man sich zum Gemeindehaus in Pötenitz. Auch in Harkensee gebe es eine Alternative. Bis Anfang Juli soll es eine Entscheidung zum Vereinssitz geben.

Der Dassower Breitensportverein wurde am 26. März dieses Jahres gegründet. Inzwischen ist er auch im Vereinsregister eingetragen. Nach gut zwei Monaten hat der neue Verein zurzeit 101 Mitglieder. Sie alle gehörten vorher dem SV Dassow 24 an. Mit dem größten Verein der Stadt „sind wir aber nicht mehr so ganz überein gekommen“, erklärte Nadine Fauth am Freitag. „Deshalb haben wir uns entschieden, aus dem Verein auszutreten.“ Inzwischen gehören zum Dassower BSV die Sparten Judo, Kraftsport, Gymnastik und Badminton. Eigentlich wollten auch die Radsportler dem neuen Verein beitreten. „Wir haben uns letztlich aber dagegen entschieden“, so Fauth. Aus Kostengründen, wie sie klar stellte. Geht es nach dem Vorstand, bietet der Dassower BSV seinen Mitgliedern künftig auch Tanzen an.

Eine Walkinggruppe ist ebenfalls im Gespräch.

S. Oldörp

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