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Wanderpokal geht in die Landeshauptstadt

Dorf Mecklenburg Wanderpokal geht in die Landeshauptstadt

FC Mecklenburg Schwerin gewinnt 33. E-Juniorenturnier in Dorf Mecklenburg — FC Schönberg landet auf Platz 7

Dorf Mecklenburg. Wieder einmal hat sich ein neuer Verein in die lange Siegerliste des großen E-Juniorenturniers des Mecklenburger SV eingetragen. Das Team des FC Mecklenburg Schwerin gewann durch einen klaren 4:0-Erfolg im Endspiel gegen die Harzer Burschen von Titelverteidiger VfB Germania Halberstadt zum ersten Mal den großen Wanderpokal als 16. Siegerverein. Eine besondere Auszeichnung bekam Tristan Wagner, der den 2900. Treffer in der Geschichte dises Turniers erzielte. Teamkollege Mahnel Thieß wurde zudem Jonglierkönig 2016.

Von den vier Teams aus der Region Nordwestmecklenburg schnitt der FC Anker Wismar am besten ab. Zwar unterlag das Team von Trainer Andy Mielke, er spielte früher selbst in Dorf Mecklenburg, zum Auftakt dem 1. FC Lok Stendal mit 0:4-Toren, doch dann folgten Siege gegen Spaatz, Halberstadt und Laage. So war vor dem letzten Gruppenspiel sogar noch der zweite Gruppenplatz möglich. Doch durch das 1:1 gegen den FC Schönberg landeten die Hansestädter hinter Halberstadt und Stendal auf dem 3. Platz und entschieden das Spiel um Platz 5 gegen den FC Hansa Rostock mit 2:0 für sich.

Ebenfalls dicht vor dem Einzug ins Halbfinale standen die Kicker des FC Schönberg, die 48 Stunden zuvor einen rabenschwarzen Tag im Kreispokalfinale gegen den FC Anker Wismar erwischten und 0:7 verloren hatten. Ein Sieg gegen Lok Stendal und die Überraschung wäre perfekt gewesen. Die Schönberger dominierten die 15 Spielminuten, konnten aber keine der zahlreichen guten Chancen nutzen. Und so kam es wie es kommen musste. Der einzigste Torschuss der Stendaler im gesamten Spiel landete im Schönberger Kasten und der Traum vom möglichen Halbfinale war ausgeträumt. Neben den Siegen gegen Spaatz (2:0 und Laage (2:0) war man gegen Titelverteidiger Hallberstadt chancenlos (0:4). Die Maurinekicker beendeten ihre zweite Turnierteilnahme nach einem 3:0-Sieg gegen den PSV Wismar, der mit Sean Colin Hintz den Torwand-König des Tages in seinen Reihen hatte, im Platzierungsspiel auf einem siebten Platz. Mit jeweils drei Treffer waren Jeremy Sakzewski und Fiete Hafemeister die erfolgreichsten Schützen des FC Schönberg. Die Gastgeber vom Mecklenburger SV konnten bei der 33. Auflage des eigenen Turniers nicht über ihren Schatten springen und belegten durch einen 4:3-Sieg nach Neunmeterschießen den neunten Platz.

Viele der knapp 150 jungen Spieler bei diesem Turnier hoffen, in Zukunft in einem Profiteams zu spielen. Beste Beispiele dafür sind übrigens Toni Kroos, der 1998 damals mit dem Greifswalder SC, und Tobias Jänicke, der im Jahre 2000 als Steppke am MSV-Turnier teilnahm. In ihre Fußstapfen könnte Noah Wiechmann (FC Hansa Rostock) treten. Er erhielt als auffälligster Spieler des Turniers vom DFI (Deutsches Fußball-Internat) einen Gutschein über 300 Euro für ein dreitägiges Trainingslager im bayrischen Bad Aibling.

Auch wenn Turnierchef Ulli Meierfeldt nachdem fast siebenstündigen Turnier bei strahlendem Sonnenschein sehr zufrieden drein blickte, hatte die 33. Turnierauflage einen bitteren Beigeschmack. Wie im Vorjahr sagte TuS Magdeburg kurzsfristig am Vorabend ab. „In Zukunft werden wir auf eine Teilnahme der Magdeburger wohl verzichten“, so Meierfeldt. „Ich habe gesehen, dass es allen Mannschaften wieder sehr viel Spaß gemacht hat und das ist der beste Lohn für die Vorbereitung“, freuten sich dennoch Cheforganisator Ulli Meierfeldt und seine Mitstreiter mit Abteilungsleiter Ralf Kollmorgen und Geschäftsstellenleiter Wolfgang Nehls an der Spitze.

OZ

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