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„Wir haben nichts zu verlieren und können befreit aufspielen“

Schönberg „Wir haben nichts zu verlieren und können befreit aufspielen“

FC Schönberg morgen bei Energie Cottbus zu Gast

Schönberg. Am vergangenen Wochenende waren der FC Schönberg und Hertha BSC II die Alleinunterhalter in der Fußball-Regionalliga Nordost. An diesem Wochenende sieht es ähnlich aus. Während sieben der neun Partien bereits abgesagt wurden, wird nur in Jena und in Cottbus aufgrund der dort vorhandenen Rasenheizung gespielt.

„Wir freuen uns auf das Spiel in Cottbus, die Mannschaft hat richtig Bock drauf“, blickt Schönbergs Trainer Axel Rietentiet dem seiner Ansicht nach Highlight der Rückrunde entgegen. Das Stadion der Freundschaft versprühe immer noch Bundesligaflair, diese Atmosphäre müsse man ganz einfach genießen, geht der 47-Jährige von 5000 Zuschauern aus, wenn Schiedsrichter Michael Wilske die beiden Teams morgen kurz vor 13.30 Uhr aufs Feld führen wird. Bislang brachte der Unparteiische aus Thüringen übrigens den Schönbergern kein Glück. Dreimal leitete er eine Begegnung der Maurinekicker, in der letzten Saison das Heimspiel gegen Neugersdorf, in der aktuellen Spielzeit die Auswärtspartien bei Hertha BSC II und bei RB Leipzig II. Alle drei wurden verloren.

„Wir sind natürlich ganz krasser Außenseiter, können eigentlich befreit aufspielen, denn wir haben nichts zu verlieren“, so der Coach des FC 95 weiter, der sich heute gegen Abend nach dem Abschlusstraining mit seiner Mannschaft auf den Weg Richtung Cottbus macht und unterwegs einen Zwischenstopp in einem Hotel einlegt.

Trainer Rietentiet und Torschütze Marcus Steinwarth feierten übrigens vor einer Woche beim 1:1 gegen Hertha BSC II ein kleines Jubiliäum. Der eine trug zum 100. Mal in einem Punktspiel das Trikot des FC Schönberg, der andere stand im 100. Punktspiel an der Seitenlinie als Trainer.

Im Gegensatz zum Auftakt vor einer Woche gibt es bei den Schönbergern drei Veränderungen im Kader. Leon Dippert hat nach seiner schwerwiegenden Brustverletzung zwar am Montag wieder das Krankenhaus verlassen, aber noch kein grünes Licht vom Arzt bekommen. Dafür steht erstmals Winterneuzugang Kevin Krottke vom SV Drochtersen/Assel im Aufgebot. Zurück ins Team kehrt auch Abwehrspieler Daniel Halke, der gegen Hertha II seine fünfte gelbe Karte absitzen musste. Für ihn ist das morgige Spiel ein ganz Besonderes, nämlich eine Reise in die Vergangenheit. Halke, der am 3. März seinen 30.

Geburtstag feiert, ist in Cottbus geboren und trug bis zur B-Jugend das Trikot von Energie Cottbus.

Das Team um Trainer „Pele“ Wollitz wird morgen mit Sicherheit mit einer Portion Wut im Bauch in die Partie gehen und will sich vor allem für das Hinspiel revanchieren. Am 4. September war den Schönbergern mit dem 2:1-Heimsieg gegen den Drittliga-Absteiger einer der Überraschungen der Saison gelungen. Bis heute ist es die einzige Auswärtsniederlage des Tabellenzweiten, der sich mit zwei Testspielsiegen gegen den VfB Krieschow und den 1. FC Magdeburg sowie dem Remis gegen Ligakontrahent Neugersdorf auf sein erstes Punktspiel 2017 vorbereitet hat.

Thomas Groth

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