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„Wir sind in der Pflicht gegenüber unserem Publikum“

Schönberg „Wir sind in der Pflicht gegenüber unserem Publikum“

FC Schönberg empfängt Sonntag, 13 Uhr, den 1. FC Lok Leipzig – Großes Medieninteresse

Schönberg. „Wir können total stolz auf das sein, was unsere Jungs bisher in dieser Saison geleistet haben. Darüber kann auch die 0:3-Niederlage vor einer Woche in Zittau beim FC Oberlausitz Neugersdorf nicht hinweg täuschen. Sicherlich haben die Heimspiele bei dem einen oder anderen Anhänger die Erwartungshaltung in die Höhe geschraubt, doch wir haben immer betont, wir sollten den Moment genießen und auf dem Boden der Realität bleiben. Für uns zählt weiterhin einzig und allein der Klassenerhalt“, blickt Sven Wittfot, der sportliche Leiter des FC Schönberg, der nächsten schweren Aufgabe im heimischen Palmberg-Stadion entgegen. Am Sonntag, Anstoß ist um 13 Uhr, empfangen die Maurinekicker den 1. FC Lok Leipzig, übrigens den ersten Deutschen Meister überhaupt.

„Wir müssen uns auf unser Stärken besinnen und als Team stark sein. Dann haben wir die Chance, auch gegen Lok Leipzig zu punkten“, sagt Trainer Axel Rietentiet trotz der Verletzungsseuche, mit der die Schönberger zu kämpfen haben. Mit den verletzten Fabian Istefo, Eric Birkholz, Henry Haufe, sowie Masami Okada und Niklas Tille und Pascal Poser (krank) fehlen aktuell gleich sechs Spieler.

„Unser Publikum hat uns in den ersten drei Heimspielen toll unterstützt. Wir sind am Sonntag in der Pflicht gegenüber unseren Fans, die schwache Leistung von Zittau vergessen zu machen“, weiß der Coach sehr genau um die Schwere der Aufgabe, denn „Lok Leipzig ist kein normaler Aufsteiger“. Dass das so ist, beweisst nicht zuletzt das Interessen der Medien, denn bis gestern haben sich rund 50 Pressevertreter vom Fernsehen (MDR), Hörfunk (NDR) und der schreibenden den Zunft akkreditieren lassen. Aus Leipzig werden zudem etwa 300 bis 400 Fans erwartet.

Punktgleich rangieren die Leipziger und der FC 95 mit jeweils zehn Punkten auf den Plätzen fünf und sechs. Während man diese Bilanz beim Gegner durchaus erwarten konnte, sorgte die Rietentiet-Elf vor allem im Palmberg-Stadion bisher für Furore. Mit Kampf- und Teamgeist, vor allem aber mit viel Leidenschaft hat die Mannschaft um Kapitän Anton Müller den Berliner AK, Wacker Nordhausen und Energie Cottbus besiegt.

Nach einem tollen Start musste das Lok-Team um Trainer Heiko Scholz zuletzt mit dem 0:2 beim SV Babelsberg und in der vergangenen Woche gegen RB Leipzig II mit 0:1 zwei Niederlagen hinnehmen und dürfte deshalb besonders motiviert nach Schönberg anreisen. Für Rietentiet besitzt Lok ein sehr spielstarkes, eingespieltes Team und eine ähnlich gute Qualität wie die Topteams aus Jena und Cottbus.

In der NOFV-Oberliga Nord will der FC Anker Wismar nach dem 2:1-Derbysieg beim FC Mecklenburg Schwerin bereits morgen (14.00) im Heimspiel gegen Schlusslicht 1. FC Frankfurt drei Punkte nachlegen. „Es ist aber eine sehr konzentrierte Leistung erforderlich, um keine unangenehme Überraschung zu erleben“, freut sich Trainer Dinalo Adigo nicht auf des Heimdebüt des Doppeltorschützen von Schwein, Erdogan Pini und den zweiten Neuzugängen Yevheni Zakharchenko.

Thomas Groth

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