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Wittfot: „Wir freuen uns auf ein weiteres Jahr Regionalliga“

Wittfot: „Wir freuen uns auf ein weiteres Jahr Regionalliga“

Maurine-Kicker starten mit 17 Feldspielern und 3 Torhütern in die Vorbereitung / Eric Birkholz kommt aus dem Drittligakader des FC Hansa

Fußball Nach gut vier Wochen Sommerpause beginnt Regionalligist FC Schönberg 95 am Montag um 18 Uhr mit der Saisonvorbereitung. Mit dabei sind neun neue Spieler, die der Mannschaft ein neues, jüngeres Gesicht geben. Im Gespräch mit der Ostsee-Zeitung spricht Sportchef Sven Wittfot über den neuen Kader und die Ziele der Grün-Weißen.

Mit welchen Erwartungen geht der FC Schönberg 95 in die neue Saison?

Sven Wittfot: Wir freuen uns auf ein weiteres Jahr Abenteuer Regionalliga.

Die Mannschaft hat mit neun neuen Spielern ein neues, jüngeres Gesicht. Trainer Axel Rietentiet hat nach der vergangenen Saison angedeutet, dass die neue Mannschaft stärker sein wird? Wie sehen Sie das?

Wittfot: Ob die Mannschaft stärker ist als in der der vergangenen Spielzeit kann jetzt noch gar nicht beantwortet werden. Wir haben ja noch nicht einmal trainiert oder gespielt.

Schönberg hat die erste Saison in der Regionalliga auf Platz 15 beendet. Was muss im Vergleich zur Vorsaison besser werden?

Wittfot: Wir müssen versuchen, über die gesamte Saison in unseren Leistungen konstanter zu werden.

Mit den neun Neuzugängen ist die Mannschaft deutlich jünger und auch unerfahrener als in der vergangenen Saison. Wie wichtig ist Erfahrung, um den Klassenerhalt in der Regionalliga zu schaffen?

Wittfot: Warum sollte die Mannschaft unerfahrener sein als vorher? Eric Birkholz zum Beispiel ist ein Spieler, der aus dem Drittligakader des FC Hansa kommt. Wir erhoffen uns bei ihm einen ähnlichen Weg wie ihn Lukas Scherff bisher bei uns gegangen ist. Fabian Istefo, Maurice Eusterfeldhaus und Joaquim Rafael kommen von Regionalligisten, bringen also Erfahrung aus dieser Liga mit.

Niklas Tille wurde in der U17 und U19 des VfL Wolfsburg ausgebildet und auch Ricardo Radina gehörte schon beim VfB Lübeck zum Trainingskader eines Regionalligisten. Vergleiche ich die jungen Spieler wie Maxi Marquardt und Leon Dippert mit Tim Vogel oder Kristof Rönnau aus dem letztjährigen Kader, die auch keine Regionalligaerfahrung hatten, dann ist es zu einem 1:1-Austausch gekommen. Und was man auch nicht vergessen sollte, ist, dass wir jetzt schon ein Jahr Regionalliga hinter uns haben und wissen, was uns erwartet. Von daher würde ich nicht sagen, dass wir unerfahrener sind. Aber mit Sicherheit ist Erfahrung schon wichtig. Noch wichtiger aber ist Qualität.

Wie schwer war und ist es, Spieler für den FC Schönberg 95 zu begeistern? Gerade vor dem Hintergrund eines geringeren Etats?

Wittfot: Gegenfrage: Warum sollte es schwer sein, Spieler für unseren Verein zu begeistern? Wir spielen mit unserem kleinen Verein in der Regionalliga, der vierthöchsten Spielklasse im Land des Fußballweltmeisters. Dazu haben wir ein Top-Trainergespann mit Axel Rietentiet und Axel Giere. Nicht umsonst haben sich viele Vereine für die beiden interessiert. Wir bieten den Jungs, die zu uns kommen, also eine tolle Plattform, sich zu präsentieren und für höhere Aufgaben anzubieten. Hinzu kommt, dass der Verein auch strukturell gut aufgestellt ist.

Auf welchen Positionen und mit wie vielen Spielern will sich der FC Schönberg 95 noch verstärken?

Wittfot: Wir werden am Montag mit 17 Feldspielern und drei Torhütern, die unter Vertrag stehen, in die Vorbereitung starten. Ob und in welchem Bereich wir dann vielleicht noch etwas machen, wird sich im Laufe der Vorbereitung zeigen.

Wie sieht es bei Gabor Ruhr aus? Hat er eine Zukunft beim FC?

Wittfot: Kurzfristig nicht. Wir haben drei Torhüter im Kader, das sollte ausreichen. Gabor gilt aber noch einmal ein großer Dank für seine Unterstützung und seinen Einsatz in der vergangenen Saison, als bei uns Not am Mann war. Bei Gabor hat es sich im beruflichen Bereich so entwickelt, dass er weiterhin beim 1.FC Köln arbeiten wird. Von daher wäre ein weiteres Engagement bei uns eh nicht möglich gewesen. Was langfristig wird, kann man heute natürlich noch nicht sagen.

Wer sind Ihre Favoriten für den Meistertitel?

Wittfot: Natürlich Cottbus als Absteiger aus der Dritten Liga, Nordhausen rüstet auf und dürfte, wie auch Vizemeister BAK, wieder zu den Meisterschaftsanwärtern zählen. Wie der BFC mit neuem Trainer den Umbruch hinbekommt, bleibt abzuwarten. Und als Geheimtipp sehe ich die Viktoria aus Berlin, wenn ich mir dort die Neuzugänge anschaue.

Wer wird es neben Schönberg noch schwer haben, die Klasse zu halten?

Wittfot: Zunächst einmal glaube ich, dass die Liga generell etwas stärker geworden ist durch Energie Cottbus ( Absteiger aus der 3. Liga) und die beiden Aufsteiger aus der Oberliga Lok Leipzig und FSV Union Fürstenwalde. Für wen es schwer wird, die Klasse zu halten, ist Stand jetzt schwer zu beantworten. Fußball ist manchmal nicht planbar. So hatte mit dem Abstieg von Halberstadt in der vergangenen Saison auch niemand gerechnet.

Interview von Steffen Oldörp

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