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Grevesmühlen Sport frei: Anlagen in Stadion können wieder benutzt werden
Mecklenburg Grevesmühlen Sport frei: Anlagen in Stadion können wieder benutzt werden
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00:00 12.09.2018
Platzwart Silvio Lemm (42) vom FC Schönberg 95 glättet im Palmbergstadion den Sand der Weitsprungsanlage. Quelle: Foto: Jürgen Lenz
Schönberg

Silvio Lemm streicht mit einem Rechen den Sand der Sprunggrube im Palmbergstadion glatt. „Ich mach’s gerne für die Kinder. Sie freuen sich“, sagt der 42-jährige Platzwart des FC Schönberg 95. Der Verein hat wesentlich dazu beigetragen, dass die Schulsportanlagen im Stadion instand gesetzt wurden. Bürgermeister Lutz Götze (SPD-Fraktion) erklärt: „Wir haben die Anlagen für den Schulsport in Ordnung gebracht: Die Stadt hat es bezahlt, der FC Schönberg hat es mit seinen Mitarbeitern gemacht.“

Der FC Schönberg und die Stadt haben für eine Instandsetzung gesorgt

Das sei ein Entgegenkommen des Vereins, das sehr zu begrüßen sei, lobt der Bürgermeister. Der FC 95 sorgt außerdem dafür, dass die Anlagen in einem ordentlichen Zustand bleiben. Er übernimmt die regelmäßige Instandhaltung.

Lutz Götze sagt: „Jetzt kann hier wieder Schulsport mit Niveau betrieben werden.“ Das war längere Zeit nicht der Fall. Wie berichtet, wurden die Weitsprunggrube und der Kugelstoßring im Palmbergstadion im vorigen Jahr aus Sicherheitsgründen gesperrt. Dem vorausgegangen war der Besuch eines Gutachters der Unfallkasse von Mecklenburg-Vorpommern. Er sah sich die Anlagen an und kritisierte ihren Zustand. Schüler könnten sich verletzen, warnte der Gutachter. Kritik kam auch von Lehrern und Eltern. Der Bürgermeister räumte ein, der Zustand könne so nicht bleiben. Die Stadt habe in den letzten Jahren leider nicht genug zum Erhalt der Anlagen getan. Ein Sanierungsstau habe sich aufgebaut. Ziel müsse sein, die Anlagen so herzustellen, dass sie den Normen entsprechen und für den Sportunterricht der Schulen wieder zugelassen werden können, erklärte Lutz Götze.

Für Reparaturen und Pflege ist die Stadt zuständig. Ihr gehören die Anlagen. Genutzt werden sie aber nicht nur von Kindern, die im städtischen Schulgebäude in der Amtsstraße unterrichtet werden.

Sport treiben dort auch Schüler des kreiseigenen Ernst-Barlach-Gymnasiums, der kreiseigenen Förderschule „Anne Frank“ und der Evangelischen Inklusiven Schule „An der Maurine“, die sich in Trägerschaft des Diakoniewerks befindet. Ein weiterer Nutzer ist die rührige Leichtathletiksparte der TSG Schönberg.

Freuen können sich alle Kinder nun darüber, dass nicht nur die Weitsprunganlage und der Kugelstoßring in Ordnung gebracht worden sind. Mitarbeiter des FC Schönberg haben mit Unterstützung von Helfern dafür gesorgt, dass die unebene Laufbahn im Palmbergstadion wieder eben ist. Nach Auskunft des Bürgermeisters wurden dafür rund 50 Tonnen Granulat verarbeitet.

Jürgen Lenz

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