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Grevesmühlen Sport in Nordwestmecklenburg auf Talfahrt?
Mecklenburg Grevesmühlen Sport in Nordwestmecklenburg auf Talfahrt?
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18:21 13.05.2017
Enttäuschung trotz sportlichen Erfolgs bei Daniel Halke: Der FC Schönberg 95 zieht sich nach der laufenden Saison aus finanziellen Gründen aus der Regionalliga zurück. Quelle: Christoph Kugel
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Grevesmühlen

Bittere Pillen für die Sport-Region Nordwestmecklenburg: Nachdem bereits vor wenigen Wochen der FC Schönberg seinen Rückzug aus der Fußball-Regionalliga bekannt gegeben hat, sind nun auch die Handballdamen der TSG Wismar aus der dritten Liga abgestiegen. Das Aushängeschild im Frauenhandball in Mecklenburg-Vorpommern tritt in der nächsten Saison erstmals nur noch in der Ostsee-Spree-Liga an. Befindet sich der Sport in Nordwestmecklenburg auf Talfahrt?

„Das würde ich nicht sagen“, antwortet Kerstin Groth. Für die Geschäftsführerin des Kreissportbundes (KSB) ist die negative Entwicklung der zwei sportlichen Leuchttürme der Region zwar bedauerlich. „Doch wir definieren den Sport nicht nur über den Spitzensport. In der Breite sind wir in Nordwestmecklenburg gut aufgestellt“, betont sie.

Dennoch haben die Vereine vor allem mit finanziellen Nöten zu kämpfen. Die Sportförderung fällt zu gering aus. Auch die angespannte Situation in den Kassen der Kommunen schlägt sich im Sport nieder. Um Spitzensport zu liefern, fehlt es in der Region schlicht an Wirtschaftskraft, sagt Wilfried Rohloff, Präsident des FC Schönberg. Klaus-Dieter Soldat, Manager bei der TSG Wismar, mahnt, dass die Probleme im Sport nicht nur zu den Höhepunkten wie Olympia öffentlich diskutiert werden dürfen.

Daniel Heidmann

Der SaBö-Hof aus Nantrow bei Wismar baut auf zehn Hektar Spargel an. Er ist der größte Direktvermarkter, der das feine Gemüse in Nordwestmecklenburg anbaut. Aktueller Ertrag: täglich eine Tonne.

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