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Stadt greift Vereinen unter die Arme

Schönberg Stadt greift Vereinen unter die Arme

Schönberg zahlt in diesem Jahr 7400 Euro an Zuschüssen / Ein Antragsteller geht leer aus

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Von der Stadt Schönberg gefördert: die niederdeutsche Bühne „Schönbarger Späldäl“ in der Ausstellung „Kunst und Hobby“.

Quelle: Fotos: Jürgen Lenz

Schönberg. Die Vergabe von 7400 Euro an Vereine und Institutionen in Schönberg hat am Donnerstagabend der Ausschuss für Schule, Kultur, Sport, Jugend und Soziales beschlossen. Den größten Betrag für eine Veranstaltung billigte er dem Verein „Jugend und Freizeit“ für dessen Organisation des Oberteichlaufs zu. Dafür fließen 600 Euro aus der Stadtkasse.

 

OZ-Bild

„„Ich halte es für sinnvoll, Zuschüsse zu gewähren. Sie helfen den Vereinen beim kulturellen Leben, das wir hier in Schönberg haben.“Stefan Korn (SPD-Fraktion), Ausschussvorsitzender

Außerdem bekommt der Verein „Jugend und Freizeit“ 100 Euro für ein Volleyballturnier.

Als einziger Antragsteller geht der Verein „Tanzland“ leer aus. Er bietet seit Jahren in Schönberg Tanz- und Ballettunterricht für Kinder und Jugendliche an. Seinen Wunsch nach einem Zuschuss für ein Tanzferiencamp lehnten alle fünf anwesenden Ausschussmitglieder ab. Die meisten Anträge stellten, wie auch im Vorjahr, der Verein „Haus des Kindes“, der Grundschulförderverein und der Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Schönberg. Für eine Weihnachtsfeier der Jugendwehr mit Bowlen bewilligte der Ausschuss 50 Euro aus der Stadtkasse, für einen Kinobesuch 100 Euro, für ein Zeltlager anlässlich des 25-jährigen Bestehens der Jugendfeuerwehr „Ernst Busch“ 250 Euro und für den Besuch einer Go-Kart-Bahn oder eines Kletterparks 50 Euro. Ohne Erfolg blieben dagegen die Zuschussanträge für eine Fahrt der jungen Brandschützer zum Hansapark oder Heidepark, für einen Besuch des Wonnemars und für ein Berufsfeuerwehrwochenende.

Der Verein „Haus des Kindes“ bekommt nach einstimmigen Beschlüssen von Donnerstagabend 300 Euro für einen Laternenumzug, 150 Euro für eine Abschlussfahrt von Vorschulkindern, 300 Euro für Bewegungsförderung, 190 Euro für ein Familiensportfest, 50 Euro für Kinder-Yoga, 150 Euro für „Singen, Tanzen, Musik“, 150 Euro für musikalische Frühförderung und 210 Euro für Feriengestaltung im Hort. Mit insgesamt 1500 Euro wurde dem Verein „Haus des Kindes“, wie im vorigen Jahr, das meiste Geld zugesprochen. Auf Platz zwei: Der Grundschulförderverein mit 1100

Euro. Er bekommt von der Stadt 200 Euro für ein Schulfest, 100 Euro für eine Beteiligung am Stadtkinderfest, 500 Euro für eine Theaterfahrt der Grundschule, 100 Euro für eine Glückstombola auf dem Weihnachtsmarkt, 100 Euro für ein Sommerferienprogramm in Zusammenarbeit mit dem Hort des Vereins „Haus des Kindes“ und 100 Euro für eine Dschungelparty im Schönberger Kino.

Das von der Kirchengemeinschaft Schönberg veranstaltete Weihnachtskonzert unterstützt die Stadt nach einem Beschluss von Donnerstagabend mit 300 Euro. 150 Euro erhält die Kirchengemeinde für einen Ausflug, 200 Euro für eine Tanzfreizeit für Senioren und ebenfalls 200 Euro für den Kinder-Kinowinter.

Weitere 200 Euro aus der Stadtkasse fließen für eine Jubiläumsfeier des Sportfischervereins Schönberg. Die Ortsgruppe des Sozialverbands Deutschland erhält 50 Euro für öffentliche Feierlichkeiten, die Schützenzunft 100 Euro für einen Tag mit Grundschülern, 50 Euro fürs Schützenfest und den Volkskönigsschuss und weitere 50 Euro für ein Nachtschießen. Ebenfalls mit 50 Euro unterstützt die Stadt in diesem Jahr die Aktivitäten des Rassegeflügelzuchtvereins Schönberg. Die niederdeutsche Bühne „Schönbarger Späldäl“ bekommt insgesamt 300 Euro für Ferienspiele, eine Rentnerweihnachtsfeier sowie ihre Beteiligung am Stadtfest und an der Ausstellung „Kunst und Hobby“. 600 Euro bewilligte der Ausschuss dem Schönberger Carnevalclub für Fasching, Kinderfasching und Rentnerfasching. Der Heimatbund für das Fürstentum Ratzeburg bekommt 300 Euro für eine Tagesfahrt nach Hamburg. Dem DRK-Ortsverband Schönberg greift die Stadt in diesem Jahr mit 500 Euro unter die Arme. Er organisiert unter anderem Zeltlager und Aktivitäten zum Jubiläum „Zehn Jahre Ortsverband“. Der Förderverein der Evangelischen Inklusiven Schule „An der Maurine“ erhält 100 Euro für ein „Grünes Klassenzimmer“, die TSG Schönberg 100 Euro für ein Trainingslager.

Die ohne Gegenstimmen beschlossenen Beträge stehen vorläufig unter Vorbehalt. Der Grund: Die Stadt Schönberg verfügt bis heute über keinen Haushalt 2017. 2016 waren 8000 Euro an Zuschüssen eingeplant.

Dass die Kommune Vereine und Institutionen unterstützen sollte, ist in den Reihen der Stadtvertreter unstrittig. Stephan Korn (SPD-Fraktion), Vorsitzender des Ausschusses für Schule, Kultur, Sport, Jugend, Senioren und Soziales, sagt: „Ich halte es für sehr sinnvoll, Zuschüsse zu gewähren.“ Sie würden den Vereinen dabei helfen, das kulturelle Leben zu organisieren. Tatsache sei auch:

„Die Vereine leisten einen wahnsinnig großen Beitrag für die Kinder- und Jugendarbeit.“ Sinnvoller als nach dem Gießkannenprinzip vorzugehen, sei es, „projektbezogene Zuschüsse zu gewähren, die nachhaltig sind.“ Es sei wünschenswert, wenn mit Geld der Stadt ein notwendiger Anschub für Projekte gegeben werde, die sich dann langfristig selbst tragen.

Jürgen Lenz

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