Menü
Ostsee Zeitung | Ihre Zeitung aus Mecklenburg-Vorpommern
Anmelden
Grevesmühlen Stadtansichten aus alten Tagen (Teil 2): Erinnerungen aus dem Archiv von Udo Meier
Mecklenburg Grevesmühlen Stadtansichten aus alten Tagen (Teil 2): Erinnerungen aus dem Archiv von Udo Meier
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:00 07.02.2018
Die ehemalige Eisdiele an der Bürgerwiese entstand 1945 als Wohnhaus mit Buchladen. Das Gebäude wurde auch als Kindergarten und später als Milchhalle genutzt. Heute ist es wieder ein Wohnhaus.
Grevesmühlen

Wer macht es nicht gern – in Fotoalben blättern und in Erinnerungen schwelgen? So wird es dem einen oder anderen wahrscheinlich auch bei dem Anblick dieser Zeitungsseite gehen. Aber es gab auch Zeiten, in denen es noch keine Fotoapparate gab. Im Mittelalter zum Beispiel, als Grevesmühlen auf dem Marktplatz eine Burg hatte. 1279 ist sie in Chroniken erstmals erwähnt worden. Eine Zeichnung von ihr veröffentlichte Ortschronist Eckart Redersborg in seinem Buch „Die Straßen und Plätze der Stadt Grevesmühlen“. Sie brannte schließlich 1659 ab, und mehr als 100 Jahre später ist von einem „fürstlichen Haus“ die Rede, das später als „Amtshaus“ genutzt worden war. Also hatte der Bürgermeister schon im 17. Jahrhundert und früher seinen Platz am Markt. Möge sich der eine oder andere über die Pflastersteine aufregen – auch die sind historisch. Die erste Pflasterung erfolgte 1787. Im Zuge der Arbeitsbeschaffungsmaßnahme „Notstandsarbeit“ wurde der Marktplatz Mitte der 1930er Jahre von Steinsetzer Wilhelm Bruhn umgepflastert. Er hinterließ unerlaubt seine Initialien in einem Stein. 1993 wurde der Platz zuletzt saniert. Pflastersteine prägen auch heute sein Bild.

Wer macht es nicht gern – in Fotoalben blättern und in Erinnerungen schwelgen? So wird es dem einen oder anderen wahrscheinlich auch bei dem Anblick dieser Zeitungsseite gehen.

Kühe in der Bahnhofstraße? Ja, Anfang des 20. Jahrhunderts war es dort städtisch-ländlich. Die Tiere wurden von ihren Besitzern aus dem Hof auf die Straße getrieben, zur Weide gebracht und abends zurück in den Stall geholt. Und so gibt es bestimmt noch die eine oder andere Erzählung oder Erinnerung, die die Fotos bei Ihnen wachrufen? Viel Spaß mit dem zweiten Teil der historischen Bilder.

Jana Franke

Zu mehreren Veranstaltungen wird ins Schloss Bothmer eingeladen. Heute heißt es dort: „Die Kunst der schönen Buchstaben“. Briefe zu schreiben, ist schon fast aus der Mode gekommen.

07.02.2018

Mit kriminalistischem Gerät werden 290 Hölzer dokumentiert

07.02.2018

Anwohner aus Niederklütz setzen sich in der Klützer Stadtvertretung für neuen Namen der Dorfstraße ein

07.02.2018
Anzeige