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Grevesmühlen Stadtfestwoche: Inklusives Sportfest steigt Mitte Juni
Mecklenburg Grevesmühlen Stadtfestwoche: Inklusives Sportfest steigt Mitte Juni
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00:00 04.05.2016

Es geht wieder los: Sport frei! Zu den Höhepunkten während der Grevesmühlener Stadtfestwoche wird auch in diesem Jahr erneut das Inklusive Sportfest gehören. Die Gemeinschatsaktion von Diakoniewerk im nördlichen Mecklenburg, des Behinderten- und Rehabilitationssportvereins Grevesmühlen sowie der Stadt selbst findet am 16. Juni bereits zum vierten Mal auf dem Tannenberg-Sportplatz statt.

Die Organisatoren rechnen auf jeden Fall wieder mit um die 500 Teilnehmern. So viele waren auch im Vorjahr dabei. „Unser Ziel ist es, Menschen mit und ohne Behinderungen zusammenzubringen“, erklärte Maik Reschke. Der 46-jährige Koordinator für Sport, Musik und Kultur beim Diakoniewerk bezieht sich damit nicht nur aufs Kennenlernen, sondern auch die daraus erwachsenen Perspektiven, später durchaus gemeinsame Wege zu gehen.

Der Startschuss für die Wettbewerbe fällt am Wettkampftag um 10.30 Uhr (Ende: 14.30 Uhr) mit einer gemeinsamen Erwärmung. Danach beginnt ein Fußballturnier. Analog der dann laufenden Fußballeuropameisterschaft werden Länderteams zusammengestellt. Weitere Mannschaftswettkämpfe sind ausgeschrieben mit Stand-Weitsprung, Weitrollen für Rollifahrer, Medizinballstoßen, 50

Meter-Lauf, für Rollifahrer eine Distanz über 30 Meter, sowie eine Acht-mal- 50 Meter-Staffel. Auch einen Verkehrsparcours, einen Stand der AOK und einen Rollstuhlparcours wird es geben.

Prominenz ist ebenfalls angekündigt. Stephan Büchler kommt an diesem Tag auf den Tannenberg-Sportplatz. Der oberschenkelamputierte Extremsportler, der vor 35 Jahren in Wismar geboren wurde und auch lange Zeit in Grevesmühlen lebte, wird während des Sportfestes ein Showtraining zeigen. Bei den Extremity Games im Mountainbike Downhill in den USA errang der Deutsche zweimal Bronze und zweimal Gold. Als erster amputierter Sportler überhaupt absolvierte er die Megavalanche, das längste Mountainbike-Downhill-Rennen der Welt in den Pyrenäen, und auch im Juli dieses Jahres will er wieder dabei sein.

Das Motto fürs Sportfest wird beibehalten: „Aufeinander Zubewegen“ heißt es erneut. Susan Röse (42), Abteilungsleiterin in den Werkstätten des Diakoniewerks erinnert sich noch gut daran, als die Mitarbeiter sich für dieses Motto entschieden. Sie haben es inzwischen mit Leben erfüllt, ja sogar Freundschaften hätten sich zwischen Menschen mit und ohne Hadicap entwickelt. Selbst auf die Berufswahl von Gymnasiasten, weiß sie, habe das Sportfest Einfluss gehabt.

Von coro

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