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Grevesmühlen Stadtsportbund Wismar vor ungewisser Zukunft
Mecklenburg Grevesmühlen Stadtsportbund Wismar vor ungewisser Zukunft
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00:00 22.04.2013
Wismar

Wie können in Zukunft die Interessen der Wismarer Sportgruppen adäquat vertreten, Projekte angekurbelt und Sportveranstaltungen in der Hansestadt organisiert werden?

Diese Frage stellen sich derzeit viele Aktive in den Vereinen, die zum StadtSportBund (SSB) Wismar gehören. Schließlich wurden mehrere Aufgaben des SSB an den neuen Kreissportbund (KSB) Nordwestmecklenburg abgegeben. Sönke Hagel bezog am Donnerstagabend im Wismarer Rathaus Stellung. „Wir müssen uns fragen, wie viel Organisation notwendig ist. Oder legen wir alles einmal in eine Hand?“, so der Präsident des SSB und Vorsitzende des KSB zu den 58 anwesenden Delegierten des Stadtsporttages.

Laut Hagel sei es mit Blick auf zum Beispiel Sportlergala, Sportstättenvergabe und -nutzungsvertrag „sehr wichtig, dass der SSB existiert. Aber muss es den StadtSportBund als Verein geben?“ Der KSB kümmere sich gut um die Belange der Wismarer Sportvereine. Im Vorstand werde demokratisch gearbeitet. „Es gibt keine Herkunfts- oder Beweisegoismen.“ Gegenüber den Lübecker Nachrichten fügte Sönke Hagel hinzu: „Es gilt zu überprüfen, wie lange wir den SSB brauchen. Dazu ist es wichtig, alle in ein Boot zu holen und darüber zu sprechen, was wir wollen. Wir haben hierfür aber keinen Zeitplan.“

Zum SSB Wismar gehören derzeit 48 Vereine und fünf Fachverbände mit insgesamt mehr als 6000 Aktiven. „Wir glauben, dass wir in den vergangenen Jahren eine solide Basis für unsere Mitgliedsvereine geschaffen haben. Der ehrenamtlich geführte Vorstand wahrte mit seinen Beschlüssen die Interessen seiner Mitglieder“, lobte Hagel im Bürgerschaftssaal. „Stolz sind wir auf unsere etwa 850 Ehrenamtlichen, die im vergangenen Jahr wieder viele Sportevents und Übungsstunden auf die Beine gestellt und Vorstands- und Gremienarbeit geleistet sowie große und kleine Breitensportveranstaltungen und hochrangige Meisterschaften organisiert haben und Spitzenleistungen unserer Sportler im In- und Ausland förderten. Das sind diejenigen, die den Sport in der Hansestadt prägen und ihm ein Gesicht geben. Geschätzt leisten sie im Jahr 122 400 Arbeitsstunden für ihre Vereine“, sagte der 45 Jahre alte SSB-Präsident.

An vielen erfolgreichen Veranstaltungen, etwa der Sportlerehrung, den Bummi-Olympiaden, dem Winterferienlager, den Jugendsportspielen, der Sportgala, der Kampfkunstshow und Läufen, hätten im vergangenen Jahr 5300 Sportbegeisterte teilgenommen. Ein besonderes Lob gab es für die Kooperationsprojekte „Kita und Verein“, „Schule und Verein“ sowie „Sportabzeichen“. Und für die OZ-Spendenaktion: Mit Hilfe der knapp 15 000 Euro konnten neue Sportgeräte für Vorschulkinder gekauft werden. „Alle Vereine mit Sportlern in dieser Altersgruppe profitieren davon.“

Auch Susanne Möller dankte für das Engagement der Ehrenamtlichen. Dann verkündete die Abteilungsleiterin Sport in der Stadtverwaltung eine gute Neuigkeit: „Die Turnhallenvergabe in Wismar wurde um ein weiteres Jahr verlängert. Stadt und Kreis sind sich einig geworden.“ Für die Sportförderung seien 85 000 Euro in den Haushalt der Hansestadt eingestellt worden. Für Investitionen und Projekte soll es 600 000 Euro geben. Geplant sei für dieses Jahr unter anderem, den Eingangsbereich und die Umkleiden am Jahnsportplatz umzugestalten, die Entwässerungsanlagen und den Gästeblock im Kurt-Bürger-Stadion zu sanieren und neue Stühle und Tische für die Sporthalle an der Bürgermeister-Haupt- Straße zu kaufen.

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