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Grevesmühlen Streit um 2,2 Millionen Euro für Sanierung des Amtsgebäudes
Mecklenburg Grevesmühlen Streit um 2,2 Millionen Euro für Sanierung des Amtsgebäudes
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07:30 24.11.2016
Weil es Fördermittel über 90 Prozent geben kann, sollen 2,2 Millionen Euro in die Sanierung des Amtsgebäudes in Klütz investiert werden. Quelle: Malte Behnk
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Klütz

Für 2,2 Millionen Euro soll das Amtsgebäude in Klütz energetisch saniert und barrierefrei umgebaut werden. Das steht im Entwurf für den Haushalt des Amtes für 2017. Doch ohne eine Vorstellung der Pläne wollten die Mitglieder des Amtsausschusses keinen Beschluss zu der großen Investition fassen. Damit wurde auch der Haushalt des Amtsgebiets nicht beschlossen.

„Wir haben für eine Sanierung des Amtsgebäudes mal von etwa 500 000 Euro Kosten gesprochen“, sagt Damshagens Bürgermeisterin Mandy Krüger (ptl.). „Die Investition von 2,2 Millionen Euro wurde uns jetzt präsentiert ohne dass uns dazu etwas erklärt wurde.“ Krüger verweist darauf, dass trotz hoher Förderung ein Eigenanteil von etwa 200 000 Euro bei den Gemeinden bleibe.

Amtsvorsteher Gerhard Rappen sagt, die Investition von geschätzt 2,2 Millionen Euro bestehe aus der energetischen Sanierung der Amtsgebäude, einem barrierefreien Umbau und dem Ausbau des Parkplatzes hinter dem Gebäude unter anderem mit Stellplätzen für Elektrofahrzeuge. „Die Kosten entstehen aber auch, weil seit 1994 im Prinzip keine werterhaltenden Arbeiten mehr gemacht wurden“, sagt Rappen. Er hat eine neue Sitzung angesetzt, in der noch im Dezember ein Grundsatzbeschluss zur Investition gefasst werden soll.

Malte Behnk

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