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Studie: Wohneigentum muss mehr gefördert werden

Grevesmühlen Studie: Wohneigentum muss mehr gefördert werden

25- bis 40-Jährige können sich immer seltener Hausbau leisten / Immobilien wichtig für Altersvorsorge

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Für junge Menschen ist es immer schwieriger ein eigenes Haus oder eine Eigentumswohnung zu finanzieren.

Quelle: Foto: Smole/fotolia

Grevesmühlen. Im Landkreis Nordwestmecklenburg gibt es rund 34000 Wohnungen, für die keine Miete bezahlt werden muss. Denn ihre Eigentümer nutzen sie selbst. Die Wohneigentumsquote im Landkreis liegt damit bei rund 45 Prozent, in der Stadt Wismar bei etwa 19 Prozent. Das geht aus einer aktuellen Untersuchung des Pestel-Institut in Hannover zum Wohneigentum hervor.

Damit liegt Nordwestmecklenburg im bundesweiten Durchschnitt. Allerdings liegt Deutschland im Europa-Vergleich lediglich auf dem drittletzten Platz.Daher sieht das Pestel-Institut beim Wohneigentum in Nordwestmecklenburg „noch Luft nach oben“. Vor allem die 25- bis 40-Jährigen könnten sich immer seltener ein eigenes Haus oder eine Eigentumswohnung leisten. Immer mehr von ihnen seien gezwungen, zur Miete zu wohnen. Dabei handele es sich bei den Mittzwanzigern bis Enddreißigern um eine starke Bevölkerungsgruppe: Rund 28900 Menschen dieser Altersgruppe leben in Nordwestmecklenburg, davon etwa 9000 in der Stadt Wismar.

„Es hapert oft an guten Bedingungen für eine solide Finanzierung. Daran ist auch eine unsichere berufliche Perspektive schuld: Häufig werden gerade jungen Menschen nur Zeitverträge angeboten. Für einen Immobilienkredit wären allerdings unbefristete Jobs notwendig“, sagt Matthias Günther, Leiter des Pestel-Instituts. Mit der Abschaffung der Eigenheimzulage sei die letzte Förderung von Wohneigentum in Deutschland faktisch eingestellt worden – und das schon vor elf Jahren.

Eine Initiative mit dem Namen „Wohn-Perspektive Eigentum“ fordert Bund und Länder zu einer „politischen Kehrtwende pro Wohneigentum“ auf. Die Initiative appelliert an Bundestagsabgeordnete, den Wunsch der Bevölkerung nach Wohneigentum ernst zu nehmen. Kandidaten, die in Nordwestmecklenburg zur nächsten Bundestagswahl antreten sollen sich für eine neue und wirksame Förderung von Wohneigentum starkmachen.

OZ

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