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Grevesmühlen Super(markt): Kostenlos ins Internet
Mecklenburg Grevesmühlen Super(markt): Kostenlos ins Internet
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00:05 19.07.2016

Ohne Fortschritt kein Weiterkommen. Unter dieses Motto könnte man die Neuerung stellen, die es seit vergangener Woche im Marktkauf in Grevesmühlen gibt.

Kunden können dort auf kostenfreies W-Lan zurückgreifen. Inhaber Norbert Korzak hat diesen Fortschritt als erster in den Grevesmühlener Supermärkten eingeleitet. Bisher deckt ein Router des Betreiber-Hotspots die gesamte Ladenfläche ab und ermöglicht jedem Kunden täglich 120 Freiminuten. Dadurch kann der Kunde „smart“ einkaufen. Soll heißen: Die Kunden sind in der Lage, während des Einkaufens bequem Preise zu vergleichen, Angebote auszuwerten und so weiter. Bislang ist nur die Fläche des Supermarktes abgedeckt. „Doch wir planen, auch den Getränkemarkt für das Internet zu erschließen. Bald wird auch die Verwendung der Edeka-App möglich sein“, verrät Norbert Korzak.

Diese Innovation hat in Grevesmühlen Seltenheitswert. In der gesamten Stadt gibt es nur wenige offene Möglichkeiten zur Internetnutzung. Das Restaurant „Altes Rathaus“ am Marktplatz und andere gastronomische Betriebe bieten bisher in Grevesmühlen Internetzugänge an. Auch am Rathausgebäude und vor dem Energy Point der Stadtwerke in der Wismarschen Straße gibt es die Möglichkeit, online zu gehen. Denn dort befindet sich die bekannte „grüne Bank“, die von den Stadtwerken betrieben wird (die OZ berichtete). Das Freibad ist im Sommer nicht nur ein Ort der Erfrischung, sondern bietet auch die Möglichkeit, für einen Euro einen Tagespass für den W-Lan-Hotspot vor Ort zu erwerben. Als einzige Schule in Grevesmühlen verfügt das Gymnasium „Am Tannenberg“ über schulinternes W-Lan und über einen Internetzugang für Schüler und Besucher. Geht es nach denjenigen, die solche Zugänge nutzen, könnte sich Grevesmühlen noch weiter entwickeln. Eine Umfrage der OSTSEE-ZEITUNG im vergangenen Jahr hat ergeben, dass das Internet zwar nicht als notwendig empfunden wird, allerdings Flächen mit freiem Internetzugang bevorzugt werden – von Einheimischen und Touristen.

Maximilian Schütz

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