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Grevesmühlen TSG-Damen auf „Fuchsjagd“ in eigener Halle
Mecklenburg Grevesmühlen TSG-Damen auf „Fuchsjagd“ in eigener Halle
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11:01 13.04.2018
Wismar

Die TSG-Damen gehen morgen in eigener Halle auf „Fuchsjagd“. Die Schützlinge von Trainer Christoph Nisius (34) empfangen um 16.00 Uhr in der Sport- und Mehrzweckhalle an der Bürgermeister-Haupt-Straße in der Oberliga Ostsee-Spree die Bundesliga-Reserve Füchse Berlin-Reinickendorf.

Obwohl die Wismarerinnen das Hinspiel klar mit 24:14 (13:8) gewonnen hatten, warnt Nisius davor, die Gäste zu unterschätzen. „Das Team besteht aus jungen und talentierten Spielerinnen, die sich für die Bundesliga anbieten wollen“, sagt der 34-Jährige. Nach einem holprigen Start hat sich die Mannschaft im Laufe der Saison gefangen und ist derzeit Tabellensechster.

„Die Berlinerinnen können befreit aufspielen und möchten sich natürlich für die Niederlage in eigener Halle revanchieren“, ist Christoph Nisius überzeugt. „Doch mein Team ist auf die Begegnung vorbereitet. Wir haben gut trainiert und wollen die Partie natürlich auch gewinnen und unseren Zuschauern ein attraktives Spiel bieten“, verspricht der TSG-Trainer. Er hat alle Spielerinnen an Deck.

Im Hinspiel in Berlin war Vivien Bartlau mit sechs Treffern beste Vollstreckerin im TSG-Team. „Es ist egal, wer bei uns die Tore schießt, Hauptsache wir gewinnen als Team“, meint Vivien Bartlau.

Unmittelbar vor dem morgigen Punktspiel kann die Vereinsführung einen weiteren Neuzugang vermelden. „Wir freuen uns, dass wir mit der 19-jährigen Lena Bunke vom SV Warnemünde eine junge und talentierte Spielerin für unseren Verein gewinnen konnten. Sie hat bei uns einen Vertrag für die neue Saison unterschrieben“, bestätigt TSG-Präsident Torsten Wehr.

Auch Christoph Nisius freut sich, dass sich die Rückraumspielerin für Wismar entschieden hat: „Lena ist ein junges Talent aus der Region und überzeugte das Trainerteam beim Probetraining.“ Sie habe sehr gute handballerische Anlagen. Nisius traut ihr einiges zu. „Das kommende Jahr wird sicherlich ein Lehrjahr für Lena werden, da sie bisher nie im Leistungssport wirklich unterwegs war. Mir macht es Spaß, Talente auszubilden. Daher freue ich mich auf die Arbeit mit ihr“, erklärt der TSG-Trainer.

„Ich sehe den Wechsel zur TSG Wismar als Chance, mich als Handballerin weiter zu verbessern und möchte es auch ausprobieren, wie es in einem leistungsstarken Team ist“, sagt Lena Bunke. „Natürlich reizt es mich auch, höherklassig zu spielen. Ich freue mich auf diese Herausforderung“, ergänzt die 1,76 Meter große ehemalige Landesauswahlspielerin. Aktuell geht sie für den Tabellenfünften SV Warnemünde in der MV-Liga auf Torejagd.

Peter Preuß

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