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TSG-Damen gehen gegen das Spitzenduo komplett leer aus

Wismar TSG-Damen gehen gegen das Spitzenduo komplett leer aus

Heimserie der Wismarer Drittliga-Handballerinnen im zehnten Spiel gerissen. HC Leipzig II gewinnt Spitzenspiel in der Hansestadt 21:19 (8:6).

Wismar. Nach den beiden Niederlagen gegen Tabellenführer HC Rödertal gehen Wismars Drittliga-Handballerinnen auch gegen den HC Leipzig II in dieser Saison leer aus. Der 23:31-Pleite im Hinspiel folgte nun gestern in der heimischen Sporthalle in der Bürgermeister-Haupt-Straße ein 19:21. Damit ist zugleich die seit neun Spielen anhaltende Heimserie der TSG Wismar nach acht Siegen und einem Unentschieden gerissen. Mit dem 600. Saisontor der TSG brachte Liudmila Yermachek, die später mit zehn Treffern erfolgreichste Werferin, ihr Team nach gut zwei Minuten in Führung. Christin Wolter ließ kurz danach das 2:0 folgen. Beim Stand von 3:3 nahm Marina Bratenkowa (Trainer Ronald Frank war beruflich verhindert) bereits in der elften Minute eine Auszeit. Nach gut einer Viertelstunde lag die TSG wieder mit zwei Toren vorn (5:3). Doch fortan sollte bei den Gastgeberinnen nicht mehr viel zusammenlaufen. In den letzten 15 Minuten der ersten Halbzeit gelang den Gastgeberinnen lediglich noch ein einziger Treffer, ein Siebenmeter von Yermachek. Auf der anderen Seite stand die Deckung der Wismarer Damen mit Torfrau Justine Steiner, so dass die Gäste nicht vorentscheidend enteilen konnten und die Seiten beim Stande von 6:8, absoluter Minusrekord, gewechselt wurden. Beide Mannschaften hatten vor allem ihr Augenmerk auf die Abwehrarbeit gelegt, was sie 750 Besucher in der Halle nicht unbedingt von den Sitzen riss. In dieser Beziehung (21 Gegentore insgesamt) sprach Trainerin Marina Bratenkowa nach dem Schlusspfiff von einem der besten Spiele der Saison. Im Angriff gab es jedoch zu viele Fehler, unter anderem vergab die TSG drei Siebenmeter. Hinzu kam, dass Svea Pinkohs angeschlagen war und die ganze Woche nicht trainieren konnte, während sich Eva-Maria Kollecker, letzten Sonntag beim 35:30 im Derby beim Rostocker HC noch neunfache Torschützin, mit Magen-Darm-Problemen herumplagte.

Nach der recht zähen ersten Halbzeit wurde das Spiel nach der Pause flüssiger und dynamischer. Jetzt war auch plötzlich das Publikum da und nach einem 10:14 (42.) war die TSG in der Schlussphase drauf und dran, zumindest noch einen Zähler zu holen (17:18, 18:20). Doch es reichte nicht mehr.

Für die TSG stehen jetzt noch drei Partien auf dem Programm. Ziel ist die Verteidigung des dritten Platzes. „Wir wollen aus den drei Spielen sechs Punkte holen“, so Marina Bratenkowa.

wiro

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