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Grevesmühlen TSG Wismar will neu durchstarten
Mecklenburg Grevesmühlen TSG Wismar will neu durchstarten
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00:00 08.12.2017
Wismar

Für die Oberliga-Handballerinnen der TSG Wismar beginnt morgen mit dem Spiel gegen Pfeffersport Berlin ab 16 Uhr in der Sporthalle an der Bürgermeister-Haupt-Straße praktisch die Saison 2017/18 neu. Denn als Tabellenzehnter und mit nur vier mageren Pluspunkten ausgestattet, wollen die Schützlinge von TSG-Trainer Christoph Nisius (34) das Feld praktisch von hinten aufrollen. Von ihrer einstigen Zielstellung – Aufstieg in die dritte Liga – sind die Wismarer Damen nach dem Punktabzug meilenweit entfernt.

Der TSG Mannschaft wurden in der Oberliga Ostsee-Spree wegen eines Formfehlers sechs Siege am grünen Tisch aberkannt und damit zwölf Zähler abgezogen. Grund: Für die Spielerin Henrike Bibow lag bis zum neunten Spieltag kein gültiger Spielpass vor. Die 19-Jährige hatte bei Wismar in insgesamt sieben Partien mitgewirkt. Davon hat der Viertligist sechs gewonnen, die nun als verloren gewertet wurden (die OZ berichtete). Das TSG-Team lag mit 16:2 Punkten auf Platz zwei in der Tabelle.

„Für uns ist das abgeschlossen. Es ist ein dunkles Kapitel, das wir zugeschlagen haben. Wir richten unseren Blick nur noch nach vorn“, versichert Nisius. „Das Team hat sich neue Ziele gestellt. Wir wollen bis zum Saisonschluss alle Spiele gewinnen und werden sehen, wo wir dann am Ende stehen“, gibt sich der TSG-Trainer kämpferisch.

„Wir konzentrieren uns auf das nächste Spiel und den nächsten Gegner“, ergänzt er. Morgen trifft sein Team auf Pfeffersport. Die Berlinerinnen sind derzeit mit 9:9 Punkten Tabellensiebter.

Doch zu unterschätzen sind die Gäste aus der Hauptstadt keinesfalls. Gegen den Spitzenreiter BFC Preussen unterlag Pfeffersport nur mit einem Tor Unterschied (25:26). Auch gegen den VfV Spandau hielten sich die morgigen Gäste ebenfalls wacker und verloren nur mit 20:22 Toren. Spandau war bisher das einzige Team, das die TSG Wismar in dieser Saison besiegte (29:22). „Pfeffersport ist anscheinend eine launische Mannschaft. Die Ergebnisse zeigen es. Gegen schlechte Teams verliert sie, gegen gute präsentiert sie sich gut. Uns ist es aber egal. Wir wollen unser Spiel machen und es dem Gegner aufzwingen“, verrät der 34-jährige TSG-Trainer sein taktisches Konzept. Bis auf Julia Wilhelm, die immer noch am rechten Daumen verletzt ist, und Vivien Bartlau (fehlt aus privaten Gründen) hat Nisius morgen alle Damen an Deck.

Peter Preuß

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