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Tierheim braucht beheizbares Hundehaus

Dorf Mecklenburg Tierheim braucht beheizbares Hundehaus

Die Vierbeiner sind schon lange nicht mehr optimal untergebracht. Bauarbeiten sollen dieses Jahr beginnen.

Dorf Mecklenburg. Ein beheizbares Hundehaus soll auf dem Gelände des Tierheims am Moidentiner Weg entstehen. „Wir tragen uns schon einige Jahre mit dem Gedanken“, sagt die stellvertretende Leiterin Astrid Hohenberg. „Die Zwingerhaltung, wie wir sie seit fast zwanzig Jahren betreiben, ist nicht mehr zeitgemäß.“ Das Tierheim müsse sich auf viele neue tierschutzrechtliche Anforderungen einstellen, erklärt die 42-Jährige, unter anderem die Hunde stressfreier unterzubringen.

Im Zwinger können sie sich nur draußen aufhalten oder gerade mal in eine Hütte zurückziehen. „Unter den Tieren, die bei uns abgegeben werden, sind oft welche, die nur in der Wohnung gelebt haben, also in beheizten Räumen. Für sie ist die Zwingerhaltung eine große Umstellung“, nennt Astrid Hohenberg einen Grund, warum ein Hundehaus dringend notwendig ist.

Bei den Fundtieren wissen die Tierheimmitarbeiter gar nicht, ob sie drinnen untergebracht waren oder draußen gehalten wurden.

Auch einige Hundezwinger des Tierheims würden den heutigen Anforderungen an eine optimale Versorgung mit Schutzraum und Schutzhütte nicht mehr erfüllen. Lediglich für die großen träfe dies zu.

Deshalb hat der Tierschutzverein Wismar und Umgebung als Träger des Tierheimes die Planung eines Hundehauses für 20 Vierbeiner in Auftrag gegeben. „Es wird ihnen die Möglichkeit geben, sich drinnen und draußen aufhalten zu können“, berichtet Astrid Hohenberg. Jedes Tier soll einen zehn Quadratmeter großen Raum erhalten mit einem direkten Zugang zu einem separaten Auslauf, der noch etwas größer ist.

Obendrein wird das Hundehaus über fließend kaltes und warmes Wasser verfügen. Außerdem soll es einen Kranken- und einen Quarantänebereich erhalten, eine separate Futterküche und einen Waschraum. Die Baukosten betragen 280 000 bis 300 000 Euro. „Unsere Hoffnung ist zwar, dass wir noch vor dem nächsten Winter mit den Bauarbeiten beginnen können“, gesteht Astrid Hohenberg. „Aber als kleiner gemeinnütziger Verein ist es sehr schwierig, dieses große Projekt zu stemmen. Wir sind auf finanzielle Hilfe angewiesen.“ Die soll zum einen vom Deutschen Tierschutzbund kommen, dessen Mitglied das Tierheim ist. Zum anderen hoffen die Mitglieder auf Unterstützung von regionalen Unternehmen und aus der Bevölkerung.

Der Tierschutzverein hat für das Hundehaus ein Spendenkonto bei der Sparkasse eingerichtet. Seit Anfang Dezember bis jetzt sind 16 382,50 Euro eingegangen, wofür die Mitglieder sehr dankbar sind.

„Wir wollen auch unsere Feste in diesem Jahr und alle Veranstaltungen, an denen wir teilnehmen, wie zum Beispiel an der Haustiermesse im MEZ Gägelow, dafür nutzen, auf unser Projekt aufmerksam zu machen und Spenden einzuwerben“, kündigt die stellvertretende Tierheimleiterin an. Zurzeit wird ein Flyer entworfen, der über das Bauvorhaben informiert.

Haike Werfel

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