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Traumstart mit 9000 Besuchern am ersten Tag der Hanseschau

Die größte Verbrauchermesse Mecklenburgs wurde gestern auf dem Festplatz am Bürgerpark eröffnet Traumstart mit 9000 Besuchern am ersten Tag der Hanseschau

Messefieber regt gesunden Kreislauf zwischen Wirtschaft, Bildung und Kultur an. Abwechslung auf 11 500 Quadratmetern. Bis Sonntag sind neun Hallen geöffnet.

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Berthold Sch�tte (62) l�sst sich von Beate Schlegel-Mannheimer und Kati Ortmann (l.) behandeln.

Wismar. Mit knapp 9000 Besuchern legte die Hanseschau am gestrigen Eröffnungstag einen Traumstart hin. „Wow! Große Klasse! Damit hätten wir nicht gerechnet“, so Projektleiter Burkhard Golla glücklich und geschafft am Ende des ersten Messetages, seiner persönlichen Hanseschau-Feuertaufe. Der 49-Jährige tritt damit in die großen Fußstapfen von Wolfgang Drevs, der als Messe-Vater die Aussteller zwei Jahrzehnte begleitete. Von Wismars Bürgermeister Thomas Beyer (SPD) bekam Golla gestern während der Eröffnung augenzwinkernd einen Gesellenbrief mit Stadtsiegel. Das hieß: Premiere bestanden!

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Probesitzen im Cabrio. Und wohin? „Ich bleibe in der Region“, so Bürgermeister Thomas Beyer.

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Vier Tage lang ist Wismar Messestadt. Es ist die 23. Auflage der Hanseschau, die Bewährtes auch in diesem Jahr noch mit neuen Akzenten toppt. Mecklenburg-Vorpommerns größte Verbrauchermesse ist längst eine regionale Marke. „Schön, mobil, attraktiv und informativ“, fasst Veranstalter Martin Schmidt die 11 500 Quadratmeter zusammen. „Ein Ort, um Geschäfte abzuschließen“, ergänzt Thomas Beyer. Und Gerhard Rappen (CDU) spricht von einem „regionalen Schaufenster“. Am Ende seines Rundganges hatte der 1. Stellvertreter der Landrätin gestern gut eingekauft — Tüten gefüllt mit Wurst, Käse und Backwaren aus der Region. Seine Kollegin Kerstin Weiss (SPD) legte sich derweil am Stand der Jugendringe mächtig in die Riemen. Auf einem Trockendock trat sie in einer Ruder-Rallye mit Thomas Beyer gegen das Orga-Team von Wismar 09 an. Das Politiker-Duo gab alles und kam ordentlich ins Schwitzen, hatte aber tempomäßig doch das Nachsehen.

Mit der Hanseschau zieht auch das Frühjahrsgeschäft wieder an, wissen viele Stammaussteller. Die Messe folgt in diesem Jahr unter anderem mit der erfrischenden Sonderschau „Form & Design“ jenem aktuellen Trend, der eine Vielzahl von Gebrauchsgegenständen als Designobjekte präsentiert. Die Schau der 250 Austeller unter dem Logo der Hanse verspricht Qualität. „Besonders der Bereich Bauen und Garten interessiert uns“, so Heidi und Werner Naß aus Wismar. Die beiden Rentner sind schon viele Jahre treue Gäste auf der Hanseschau. Zum vierten Mal dabei auch Klaus-Dieter Herms vom Arbeitskreis Schule Wirtschaft. Zusammen mit Birte Rathsmann berät er an seinem Stand zu Ausbildung und Praktika. „Wir konnten auch bereits zwei neue Firmen für die Berufsinfobörse gewinnen“, so die gestrige Bilanz. Einmalig verbindet die Hanseschau somit Wirtschaft, Bildung, Kultur, Sport und gute Laune unter einem Dach. Und das Messefieber regt auch heute garantiert wieder einen gesunden regionalen Kreislauf an.

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Einige Messe-Infos für den schnellen Überblick
Unterhaltung: Heute werden in Halle 3 Hausmeister Erwin und seine humorvollen Geschichten erwartet. Für Abwechslung im Bühnenprogramm sorgen außerdem Katrin Rienow, die „raue Stimme des Nordens“ und die Gruppe „Reuters Fritzen“. Überraschungen gibt es auch am Stand der Jugendringe von Stadt und Kreis in Halle 1.


Tickets: Der Eintritt für Erwachsene kostet 6 Euro, ermäßigt 5 Euro. Jugendliche von 13 bis 17 Jahre zahlen 3 Euro. Kinder bis 12 Jahre haben freien Eintritt. Heute ist der Eintritt für Schulklassen ebenfalls kostenlos. Ein Ticketverkauf läuft zusätzlich auf der Internetseite www.hanseschau-wismar.de.


Gastronomie: Aussteller und Cateringpartner bieten eine breite Auswahl an frisch zubereiteten Speisen und Getränken an, die von herzhaft-ländlicher bis zur anspruchsvollen Gastronomie reichen.


Kinder: Für die jüngsten Messegäste gibt es in Zusammenarbeit mit den Ausstellern zahlreiche Aktionen zum Mitmachen und kreativen Mitgestalten.


Parken: Parkplätze befinden sich unmittelbar am Ausstellungsgelände am Bürgerpark. Es wurde außerdem ein Busshuttle eingerichtet, der alle 20 Minuten zwischen dem Weidendamm und der Messe pendelt. Die Haltestelle am Weidendamm wird in der Zeit zwischen 11 und 16.40 Uhr angefahren. Für die Rückfahrt können die Besucher den Shuttlebus von 11.10 bis 16.50 Uhr nutzen.

Ina Schwarz

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