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Unbekannte entsorgen Gartenabfälle am Wildgehege

Grevesmühlen Unbekannte entsorgen Gartenabfälle am Wildgehege

Entsprechende Verbotsschilder werden zunehmend ignoriert / Nur Baumfrüchte sollten gespendet werden

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Dreist: Unbekannte entsorgten Gartenabfälle und Plastikbehälter auf dem Gelände des Wildgeheges im Questiner Wald.

Quelle: Foto: Privat

Grevesmühlen. Wie frech ist das denn: Auf dem Gelände des Grevesmühlener Wildgeheges im Questiner Wald entsorgten Unbekannte in dieser Woche vier blaue Säcke mit Rasenschnitt, Blumen- und anderen Gartenresten sowie Plastikbehältern. Es ist leider nicht das erste Mal, dass Dinge weggeworfen werden, die nicht dorthin gehören, wie Forstamtsleiter Peter Rabe auf Nachfrage bestätigte. „Es ist schön, dass regelmäßig Leute zum Damwildgehege kommen und auch Futter mitbringen. Aber wir reden hier von Baumfrüchten wie Äpfel, Birnen und Kastanien, die für die Tiere bestimmt sind“, erklärte er. Mitunter finden sich aber mit Nutella oder Käse beschmierte Brotscheiben, Ananas- und Eierschalen und sogar Räucherfisch. Ehrenamtler müssen dann aufräumen und den Müll aus der Hausküche entsorgen. „Wir nehmen gern Spenden für die Tiere, aber nur naturbelassenes Futter“, mahnte Peter Rabe. Ein entsprechendes Hinweisschild sei vor Tagen aufgestellt worden – und dennoch erneut dieser Vorfall. „Das ärgert uns natürlich“, ergänzte der Forstamtsleiter.

Jeden Tag schauen ehrenamtliche Helfer am Wildgehege vorbei; schauen nach dem Rechten, füttern die Tiere und verwahren gespendete Nahrung. Das Damwildgehege gibt es seit 1973 am Stadtrand von Grevesmühlen. Beliebt ist es bei Wochenendausflüglern sowie Kita-Gruppen und Schulklassen gleichermaßen. Das Gelände, durch das sogar ein kleiner Bach fließt, ist knapp sechs Hektar groß.

jf

OZ

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