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Grevesmühlen Unter Folie: „Villa Minerva“ für Sanierung verpackt
Mecklenburg Grevesmühlen Unter Folie: „Villa Minerva“ für Sanierung verpackt
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08:24 08.02.2017
Der Dachstuhl ist fast komplett abgetragen. Unter Planen wird die „Villa Minerva“ komplett saniert. Quelle: Malte Behnk
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Boltenhagen

Die im Jahr 1854 erbaute „Villa Minerva“ an der Mittelpromenade des Ostseebads Boltenhagen in Nordwestmecklenburg ist komplett verpackt. Das gesamte Gebäude ist hinter einer weißen Folie verschwunden, dahinter sind Handwerker zu hören. Stein für Stein und Balken für Balken tragen sie das historische Gebäude, eines der ältesten im Ostseebad, ab, um es später wieder originalgetreu aufzubauen.

Kurz nach Beginn der Sanierungsarbeiten wurden Schäden an tragenden Teilen des Hauses festgestellt, die vorher nicht bekannt waren. Um das Gebäude zu erhalten und auch Vorschriften des Brandschutzes einzuhalten, muss es nun komplett abgebaut werden. Unter anderem hatten Mauern nachgegeben, weil sich hinter der Ziegelfassade weniger stabile Lehmsteine befanden, die mit den Jahrzehnten verwittert waren.

Der Bauherr, dem die „Villa Minerva“ seit etwa vier Jahren gehört, will sie so nah wie möglich am Ursprungszustand wieder herrichten. Dazu gehört auch, dass die Ansicht von der Mittelpromenade von der Veranda und einem hölzernen Giebel geprägt ist, obwohl viele Holzelemente nun durch Metall ersetzt werden müssen.

Spätestens im Juni sollen die Arbeiten so weit abgeschlossen sein, dass die Planen um das Haus wieder verschwunden sind. Bis dahin nutzen die Handwerker dieses Zelt, um unabhängig vom Wetter arbeiten zu können.

Malte Behnk

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