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Upahl bleibt weiterhin eine kinderfreundliche Gemeinde

Upahl Upahl bleibt weiterhin eine kinderfreundliche Gemeinde

Obwohl sich die Betreuungskosten der Kita „Landmäuse“ erhöht haben, zahlt die Gemeinde weiterhin freiwillig 60 statt 50 Prozent für Krippenplätze von Upahler Kindern

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Auch wenn sie schon lange keine Krippenkinder mehr sind — sie fühlen sich pudelwohl in der Upahler Kita „Landmäuse“.

Quelle: Annett Meinke

Upahl. Eine ausgesprochen gute Nachricht für die Eltern der Upahler Krippenkinder, die die DRK-Kita „Landmäuse“ in der Gemeinde besuchen:

OZ-Bild

Obwohl sich die Betreuungskosten der Kita „Landmäuse“ erhöht haben, zahlt die Gemeinde weiterhin freiwillig 60 statt 50 Prozent für Krippenplätze von Upahler Kindern

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Einstimmig fassten die Gemeindevertreter auf der jüngsten Sitzung den Beschluss, dass die Gemeinde auch weiterhin 60 Prozent der Kosten am Krippenplatz übernimmt. Und das, obwohl die Betreuungskosten für die Kita insgesamt gestiegen sind.

Die Kosten für einen Kinderkrippenkrippenplatz bei den „Landmäusen“ betrugen bis 31. Januar 2016 insgesamt 909,94 Euro. Der Landkreis zahlte einen Anteil von 267 Euro, den Restbetrag teilte sich die Gemeinde Upahl mit den Eltern, wobei Upahl 385,76 Euro übernahm und die Eltern nach Inanspruchnahme der mit 100 Euro gesetzlich vorgesehenen Entlastung noch 157,18 Euro zu zahlen hatten. Seit dem 1.

Februar 2016 kostet ein Krippenplatz in Upahl nun aber insgesamt 962,06 Euro — eine Erhöhung um insgesamt 52,12 Euro im Monat.

Warum die Kosten für die Kitaplätze in Upahl gestiegen sind, erklärte Bürgermeister Steve Springer den Gemeindevertretern auf der Sitzung noch einmal: „Die Gehälter für die Erzieher beim Deutschen Roten Kreuz Nordwestmecklenburg wurden angepasst. Eine gute Sache, denn die Arbeit, die die Erzieher mit den Kindern leisten, ist wichtig. Aufgrund der gestiegenen Personalkosten musste das DRK die Kosten ab Februar 2016 neu kalkulieren.“ Springer gab zu bedenken, dass Upahls wirtschaftliche Lage nicht die allerschlechteste sei — die Gemeinde verfügt unter anderem über ein gut aufgestelltes Gemeindegebiet. Seine Anregung war daher: „Wir finanzieren weiter freiwillig 60 Prozent.“ Das sahen die anderen Gemeindevertreter ganz genauso.

Derzeit nehmen fünf Upahler Krippenkinder die Einrichtung ganztags in Anspruch, eines in Teilzeit. Die Mehrausgaben, die mit Beibehaltung der 60 Prozent-Finanzierung auf die Gemeinde zukommen, sind mit 395,78 pro Monat ausgewiesen. Das entspricht einem jährlichen Betrag von 4749,36 Euro. Den wird die Gemeinde unter freiwillige Leistungen verbuchen.

Die Eltern der Upahler Krippenkinder zahlen seit dem 1. Februar für einen Krippenganztagsplatz in Upahl 178,02 Euro — eine Erhöhung um monatlich 20,84 Euro. Im Kindergartenbereich, in dem die Beiträge insgesamt ebenfalls gestiegen sind (Elternbeitrag vorher ganztags: 158,90 Euro, nachher ganztags 175,74 Euro, eine Erhöhung um insgesamt 16,84 pro Monat) bleibt es bei einer 50 Prozent-Beteiligung der Gemeinde an den Kosten — wie bereits zuvor.

Gemeindezuwachs durch Bauaktivitäten gesichert

Dass Upahl einigermaßen optimistisch in die Zukunft blickt, hat auch damit zu tun, dass zurzeit gleich an zwei Orten gebaut werden kann — in Upahl Nord an der Straße Richtung Grevesmühlen und im Dorfkern Sievershagen. Die Gemeindevertretung fasste vorgestern Abend zwei Beschlüsse zu abschließenden Änderungen der Bebauungspläne. Das bedeutet, dass Bauherren, die sich für den Bau von Ein- und Zweifamilienhäusern in Upahl entschieden haben, nun loslegen können.

Einzige Schwierigkeit in Upahl Nord: Die Erschließungsstraße ist bereits eine komplett fertige Straße. Baufirmen müssen äußerst vorsichtig darauf agieren, um Bürgersteige und Anpflanzungen nicht zu beschädigen. Die Gemeindevertreter regten an, Bauherren und Baufirmen ausdrücklich auf die Haftung bei Schäden hinzuweisen.

Was noch in Upahl besprochen wurde

Blieschendorfer Bürger meldeten sich zum neuen Nahverkehrskonzept zu Wort: Der Wegfall des Busses, der 16.30 Uhr von Grevesmühlen Richtung Rehna fuhr, ist ein großes Problem.

Schüler kommen nicht nach Hause und in der Ferienzeit fährt überhaupt kein regulärer Bus nach Blieschendorf. Der Bürgermeister versprach, sich der Sache anzunehmen.

Die teilweise Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf LED in der Gemeinde Upahl hat nach Ausführungen des Bürgermeisters der Gemeinde bisher eine jährliche Ersparnis von 6700 Euro pro Jahr gebracht. Die Gemeinde will nach und nach weiter auf LED umstellen.

Der Bürgermeister sprach dem Rechnungsprüfungsausschuss und der Verwaltung in Grevesmühlen seine Wertschätzung für die geleistete Arbeit im Zuge der Umstellung der Finanzbuchhaltung und Erstellung und Prüfung der Eröffnungsbilanzen aus.

Von Annett Meinke

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