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VR-Bank schließt zwei Filialen

Klütz VR-Bank schließt zwei Filialen

Die Umstrukturierungspläne der Volks- und Raiffeisenbank treffen auch Schlagsdorf und Klütz (Nordwestmecklenburg). In beiden Orten werden die Filialen geschlossen. Die Kunden sind entsetzt.

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Auch die Filiale am Markt in Klütz wird wegen Umstrukturierungsmaßnahmen bei der Volks- und Raiffeisenbank geschlossen.

Quelle: Daniel Heidmann

Klütz. Schock in Schlagsdorf und Klütz (Nordwestmecklenburg): Die Umstrukturierungspläne der Volks- und Raiffeisenbank treffen die Kunden in beiden Orten hart. Die dortigen Filialen werden geschlossen.

„Das ist überhaupt nicht gut für die Stadt Klütz als Grundzentrum“, sagte Klütz' Bürgermeister Guntram Jung (CDU). Die VR-Bank sei seit der Wende in der Stadt gewesen. „Wir haben dann nur noch die Sparkasse. Und alle, die dort nicht Kunden sind, müssen beim Geldholen Gebühren zahlen“, haderte er. Der Bürgermeister kündigte an, Kontakt zu den Verantwortlichen der VR-Bank aufnehmen zu wollen. Er möchte darauf drängen, zumindest einen Geldautomaten in Klütz beizubehalten.

„Es ist unerhört, wie sie mit uns Menschen hier im Dorf umgehen“, sagte Karola Schuldt, die seit Jahrzehnten Kundin der Volks- und Raiffeisenbank ist. Man müsse doch auch an die Menschen denken, meinte sie. Betroffen seien vor allem ältere Einwohner, denn: „Viele von ihnen haben kein Fahrzeug.“ Die nächste Filiale betreibt die VR-Bank in Ratzeburg. Überrascht und tief enttäuscht vom Aus für die Filiale gegenüber dem Informationszentrum „Grenzhus“ ist auch der ehrenamtliche Bürgermeister der 1130 Einwohner zählenden Gemeinde, Ingo Melchin (Schlagsdorfer Bürgergemeinschaft). Vor allem die Art und Weise, wie es jetzt gemacht wird, finde er nicht gut. Während die Gemeinde die Bank vor Jahren beim Einwerben von Zuschüssen für den Bau der Filiale unterstützt habe, werde nun nicht einmal mit ihr gesprochen.

OZ

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