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Grevesmühlen Verkauf der Sportanlage verzögert sich
Mecklenburg Grevesmühlen Verkauf der Sportanlage verzögert sich
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07:00 27.10.2016
Für das Gelände des Volksparkstadions in Klütz interessiert sich das Land. Es möchte die Fläche bei Schloss Bothmer kaufen. Die Stadt Klütz möchte dafür eine neue Sportanlage bauen - mit Geld des Landes. Quelle: Robert Niemeyer
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Klütz

Der Verkauf des alten Sportplatzes im nordwestmecklenburgischen Klütz lässt weiter auf sich warten. Das Land will das Areal in unmittelbarer Nachbarschaft zum Schloss Bothmer gern erwerben. Die Stadt ist grundsätzlich auch bereit, zu verkaufen, knüpft diesen Schritt aber an eine Bedingung: Das Land soll den Bau einer neuen Sportanlage fördern. Der Klützer Bürgermeister Guntram Jung (CDU) war deshalb jüngst zu einem Gespräch beim Innenministerium in der Landeshauptstadt Schwerin.

Einen Durchbruch konnte er aber nicht vermelden. Vielmehr hat die Stadt eine ganze Menge Hausaufgaben auf den Weg mitbekommen. So soll die Kommune weitere Finanzierungsmöglichkeiten für den Neubau einer Sportanlage finden und gleichzeitig die Kosten für das Vorhaben zu reduzieren.

Aktuell erschwere die Bildung der neuen Ministerien im Nachgang der Landtagswahl im September die weitere Planung. Hinzu kommt, dass in diesem speziellen Fall zwei Verwaltungsbereiche eingebunden sind. Denn die Angelegenheiten zum Schloss Bothmer unterliegen aktuell dem Finanzministerium, Sportplätze befinden sich dagegen im Verantwortungsbereich des Innenministeriums.

In Boltenhagen, etwa vier Kilometer vom Klützer Volksparkstadion entfernt, gibt es eine moderne Sportanlage mit drei Tennisplätzen, einem Fußballplatz – alle mit Kunstrasen – und einem Beachvolleyball-Feld. Zwischen dem SC Boltenhagen und dem SV Klütz gibt es auch bereits Kooperationen. So trainieren die Klützer Fußballer fast regelmäßig in Boltenhagen und auch Punktspiele finden je nach Witterung dort statt.

Besonders wichtig ist eine Sportanlage mit Einrichtungen für die Leichtathletik aber für die Schüler der Regionalen Schule Klütz. Für sie würde sich der Weg zu einer neuen Sportanlage nur unwesentlich verlängern. Statt bisher etwa 500 Meter müssten sie bis zum Kreisel an der katholischen Kirche dann 800 Meter gehen.

Malte Behnk

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