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Vom Sperrgebiet zum Wohngebiet

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30. Juni 1993: Endgültiger Abzug der russischenTruppen nach 48 Jahren aus Wismar.

30. Juni 1993: Endgültiger Abzug der russischenTruppen nach 48 Jahren aus Wismar.

Am 6. Mai 1993 hatten die Armisten zu einer Abschlussveranstaltung für die Bevölkerung auf das Gelände geladen. Eine absolute Ausnahme.

In den drei DDR-Nordbezirken Rostock, Schwerin und Neubrandenburg waren an etwa 20 Standorten sowjetische Einheiten stationiert. So auch in Wismar.

Im Kasernenkomplex Lübsche Burg in Wismar waren das 288. Garde-Mot.-Schützenregiment sowie das 199. Garde-Panzerartillerieregiment.

Für die Landesgartenschau im Jahr 2002 wurde ein Großteil des Areals komplett umgestaltet. 20 Tonnen Munition und 140 Tonnen Schrott mussten geräumt werden.

Der Bereich Lübsche Burg wurde stetig weiter entwickelt. Ein neues Wohngebiet ist entstanden, eine Kindertagesstätte wurde eröffnet und ein ehemaliges Kasernengebäude zum Seniorenheim umgebaut. Aktuell wird ein weiteres Wohngebiet entwickelt.

Im ehemaligen Stabsgebäude des Kasernenkomplexes, davor von der deutschen Wehrmacht genutzt, stellt nach Umbaumaßnahmen seit Dezember 2012 das Technische Landesmuseum „Phantechnikum“ aus.

Im Jahr 2014 gab es im Phantechnikum eine Sonderausstellung des Journalisten Thilo Gehrke, die den Abzug der russischen Truppen zum Inhalt hatte.

15 Milliarden D-Mark zahlte die Bundesrepublik für den Rückzug der russischen Truppen. Weitere 550 Millionen DM wurden gezahlt, um den Abzug in Schwung zu halten und Umschulungsprogramme für Armeeangehörige zu zahlen. 546000 Armeeangehörige und drei Millionen Tonnen Material zählte die größte Truppenverschiebung in Friedenszeiten. Sie dauerte vier Jahre.

OZ

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