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Grevesmühlen Was bringt Fusion zwischen Upahl und Plüschow?
Mecklenburg Grevesmühlen Was bringt Fusion zwischen Upahl und Plüschow?
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00:00 30.03.2017
Plüschow

Die Plüschower insgesamt scheinen die angelaufenen Verhandlungen zur Fusion ihre Gemeinde mit Upahl gelassen zu betrachten – oder kein Interesse daran zu haben.

Lediglich drei Einwohner erschienen zur Gemeindevertretersitzung am Dienstagabend im Plüschower Bürgerhaus – unter ihnen Udo Rathke, Vorstand des Förderkreises des Künstlerhauses Schloss Plüschow und Miro Zahra, Leiterin des Künstlerhauses. Rathke bemängelte das Vorgehen der Gemeinde: „Die Gemeindevertretung hat die Aufnahme von Fusionsverhandlungen beschlossen, bevor überhaupt klar ist, was eine Fusion bringt?“

Bürgermeister Christian Baumann (WG Plüschow) informierte darüber, dass am 6. April der Hauptausschuss der Gemeinde tagen wird (nicht öffentlich), um sich mit dem Fragebogen zur Selbsteinschätzung der Gemeinde zu beschäftigen, in dem es um die Zukunftsfähigkeit von Plüschow geht. „Zu diesem Termin wurde die Amtsverwaltung in Grevesmühlen beauftragt, konkrete Zahlen zur Auswirkung der Fusion beider Gemeinden auf den Tisch zu legen.“ Wichtig auch für seine Gemeinde, wie auch der anwesende Upahler Steve Springer, betonte.

Auf die Frage Zahras nach einer Bürgerversammlung wurde bekanntgegeben, dass in jedem Fall eine stattfinden werde. Ein konkreter Termin steht noch nicht fest. Was die Sorge Rathkes und Zahras zum bestehenden Vertrag für das Schloss mit der Gemeinde anging, beruhigte Gemeindevertreterin Susanne Bräunig: „Alle bestehenden Verträge bleiben unangetastet. Das ist klar.“ Bräunig betonte auch, dass das Thema Fusion mit Upahl schon lange und immer wieder Thema gewesen wäre – bereits zu Lebzeiten ihres Mannes Erhard Bräunig, ehemaliger, verstorbener Bürgermeister Plüschows.

Annett Meinke

OZ

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