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Welcome-Service-Center soll ab März beraten

Grevesmühlen Welcome-Service-Center soll ab März beraten

„MintesO“ steht für schnelleren Nachhauseweg und weniger Schadstoffausstoß

Grevesmühlen. Sie heißen „MintesO“ und „Welcome-Service- Center“. Beide Projekte des Landkreises wurden jetzt dem Ausschuss für Wirtschaft und Tourismus des Kreistages vorgestellt. Obwohl keine offizielle Meinungsbekundung gefragt war, wurde auf Antrag von Michael Berkhahn (CDU) im Zuge der Haushaltsdiskussion für den ersten Nachtragshaushalt 2018 dann doch mehrheitlich für den vorliegenden Teilhaushalt und damit auch für „MintesO“ gestimmt.

 

OZ-Bild

Martin Kopp

Quelle: Foto: D. Heidmann

Für das Projekt sind Mehraufwendungen von 674300 Euro veranschlagt worden. 95 Prozent aber sollen durch Fördergelder abgedeckt werden. „MintesO“ steht für die Minderung der Treibhausgas-Emissionen der Schülerbeförderung in den (Land-)kreisen Herzogtum Lauenburg und Nordwestmecklenburg durch intelligente Systeme zur Fahrweg- sowie Fahrweise-Optimierung. Dabei wird davon ausgegangen, dass durch die Optimierung des Schülerverkehrs auf dem Nachhauseweg mithilfe einer elektronischen Karte von einem IT-System der verkehrsgünstigste Rückweg ermittelt wird. Dr. Roland Finke, Leiter der Stabsstelle Wirtschaftsförderung, Regionalentwicklung und Planen beim Landkreis, geht von einer 20-prozentigen Einsparung beim Dieselverbrauch und einem entsprechend verringerten CO2-Ausstoß aus. Ein in Ratzeburg laufender Testbetrieb habe gezeigt, dass das klappen könne, er sprach zum Beispiel von 13 Stopps, die während einer Tour nicht bedient werden mussten.

Das bei der Wirtschaftsförderungsgesellschaft (WFG) angesiedelte Welcome-Service- Center (wir berichteten) soll sein Büro am Wismarer Kreissitz im März eröffnen. Diese Woche finden die Bewerbungsgespräche für die Stellen als Manager und Berater statt, erklärte WFG-Chef Martin Kopp. „Das ist eine ganz, ganz wichtige Einrichtung“, betonte Ausschussvorsitzender Heiner Wilms angesichts des Fachkräftemangels und auch der zusätzlichen Arbeitnehmer, die für künftige Kreuzlinerbauten in Wismar erwartet würden. Das Center soll in Sachen Arbeit, Wohnen und Leben sowie Familie und Freizeitgestaltung beraten. Diese Angebote richten sich an Pendler, Rückkehrer, Jobwechsler, aber auch Berufsstarter und Urlauber, die dauerhaft in der Region leben und arbeiten wollen. Martin Kopp bedankte sich zudem für zwei Jahre Vorarbeit, die von der Wirtschaftsinitiative Ostseeraum Wismar geleistet worden war.

coro

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