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Grevesmühlen Weltneuheit für Herzpatienten implantiert
Mecklenburg Grevesmühlen Weltneuheit für Herzpatienten implantiert
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21:10 07.03.2016
Dr. Dirk Killermann, Chefarzt für Kardiologie am DRK-Krankenhaus, mit einem Modell eines Defibrillators und eines Herzens. Quelle: Jana Franke
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Grevesmühlen

Im DRK-Krankenhaus in Grevesmühlen (Nordwestmecklenburg) ist erstmals ein Defibrillator implantiert worden, „der MRT-Untersuchungen für Herzpatienten enorm vereinfacht und damit die Therapiesicherheit insgesamt verbessert“, erläutert Dr. Dirk Killermann, Chefarzt für Kardiologie und Allgemeine Innere Medizin in Grevesmühlen – und spricht sogar von einer Weltneuheit, die es bisher nur in Grevesmühlen und in einer Klinik in Süddeutschland gibt.

Was ist das Neue? Durch die Magnetfelder eines MRT bestand bisher die Gefahr, dass die Funktion der herkömmlichen Herzschrittmacher gestört wird. MRT-taugliche Defibrillatoren mussten bisher vor der MRT-Untersuchung vom Kardiologen von Hand über eine Art Fernbedienung in einen speziellen Modus mit eingeschränkter Therapiefunktion eingestellt und nach dem Körperscan wieder in ihren vorherigen Status zurückprogrammiert werden. Das ist umständlich und zeitraubend. Das neue, hochmoderne Stimulationsgerät erkennt selbstständig die MRT-Umgebung, "passt seine Funktion an und verringert dadurch den Zeitrahmen für eine MRT-angepasste Funktion des Defibrillators erheblich. Ebenso selbsttätig wechselt es anschließend wieder in den Normalbetrieb“, erläutert Dr. Killermann.

Die Behandlung von Herzrhythmusstörungen am DRK-Krankenhaus in Grevesmühlen nimmt einen hohen Stellenwert ein. 50 bis 70 Herzschrittmacher implantiert Dr. Dirk Killermann im Jahr. Hinzu kommen 20 Defibrillatoren. 

OZ

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