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Grevesmühlen Weniger Geld für Tierheime
Mecklenburg Grevesmühlen Weniger Geld für Tierheime
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15:42 12.02.2018
Darwin und Lotti - die beiden Esel leben auf dem Lottihof in Seefeld - einem Gnadenhof für Tiere, die Niemand mehr haben will. Der Lottihof sucht immer Paten für seine Tiere und Spenden- wichtig in Zeiten, in denen die Mittel vom Land für Tierheime gekürzt werden. Quelle: Annett Meinke
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Grevesmühlen

Das Landwirtschaftsministerium Mecklenburg-Vorpommern hat die Förderung für Investitionen bei Tierheimen im Land gekürzt. Wie das Ministerium mitteilte, würden für 2018 und 2019 jeweils 300 000 Euro für bauliche Investitionen zur Verfügung stehen. Im vergangenen Jahr waren es noch 600 000 Euro.

Ab sofort, bis zum 28. Februar 2018 können Anträge zur Förderung von Einrichtungen, die herrenlose Tiere, Fundtiere, behördlich beschlagnahmte Tiere oder kranke, verletzt aufgefundene oder aus anderen Grund hilflose Tiere aufnehmen, Anträge auf Förderung stellen. Danach beginnt das Auswahlverfahren.

Antragsteller, die im vergangenen Jahr nicht berücksichtigt wurden, sind gebeten, die Aufrechterhaltung ihres Antrages mitzuteilen, weil dieser ansonsten verfällt. Neben den gemeinnützigen Trägern sind auch Privatpersonen oder andere Unterbringungsstätten, etwa solche, die Verträge mit Kommunen geschlossen haben, ebenso zur Antragsstellung aufgefordert. Gemeinnützige Einrichtungen werden jedoch vorrangig für eine Förderung berücksichtigt.

In Nordwestmecklenburg betrifft dies die Tierheime in Roggendorf und Dorf Mecklenburg sowie den Lottihof in der Nähe von Mühlen Eichsen. Diese drei Einrichtungen nehmen herrenlosen Tiere in der Region auf. Gefördert werden bis zu 50 Prozent der Investitionen in den Tierheimen.

Meinke Annett

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