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Wenn Socken qualmen und Zeitmaschinen rattern

Faschingszeit: So feiern Damshagen und Grevesmühlen Wenn Socken qualmen und Zeitmaschinen rattern

Hunderte Narren feierten ihre Vereine

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Wenn Socken qualmen und Zeitmaschinen rattern

Das Prinzenpaar Kord I. und Franzisca II. eröffneten in der Damshagener Sporthalle die Tanzrunde.

Damshagen/Grevesmühlen. Der Damshagener Carnevalsclub (DCC) ist zurück. Drei Jahre nach dem letzten Auftritt im Jahr 2015 feierten am Sonnabend Hunderte Gäste in der Damshagener Sporthalle Fasching, als wenn es noch nie anders gewesen wäre. Dank des Einsatzes von Bürgermeisterin Mandy Krüger ist der Karneval nun zurück und Warnower, Roggenstorfer und Damshagener Narren sorgten für eine gelungene Wiederbelebung. „Mandy Krüger hat den Mut und den Mund am richtigen Fleck“, sagte Zeremonienmeisterin Antje Glawe. „Nur dadurch war es möglich, einen geeigneten Veranstaltungsraum und eine Karnevalsveranstaltung auf die Beine zu stellen“, erklärte sie.

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Hunderte Narren feierten ihre Vereine

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Dass die Bürgermeisterin „den Mund am richtigen Fleck“ hat, bewies sie während des 90-minütigen Showprogramms – sie tanzte mit dem Elferrat zu Helene Fischer und ließ dabei die Hüllen ihres Prinzessinnenkleides fallen. „Wir sind stolz darauf, dass wir den Gästen ein tolles Programm bieten können. Alle haben mit angepackt“, so die Glawe. Denn neben dem ersten Männertanzverein 06 GemRog, einem Gastauftritt der Gemeinde Warnow und der jungen Funkengarde des DCC traten auch Funkenmariechen Caroline Faasch und die Warnower Partyfreunde auf. „Wir haben monatelang geübt, nachdem feststand, dass wir in der Sporthalle wieder feiern dürfen“, erklärte Antje Glawe. Auch für DCC-Gründungsmitglied Wolfgang Schliep ging mit der Neuauflage ein Herzenswunsch in Erfüllung. „Die Gemeinde hat es bedauert, dass wir 1994 zum letzten Mal in der Halle sein durften.“ Als dann auch in Dorf Gutow der Veranstaltungsort nicht mehr zur Verfügung stand, schien das Aus des DCC besiegelt.

Dann gab es die Schule nicht mehr und die Halle wurde diesbezüglich nicht mehr genutzt.

Passend zum Motto „In Turnschuhen und Socken die Halle rocken“ hielten sich alle Gäste an die Abmachung und kamen auf Socken oder in Turnschuhen. „Die Erhaltung der Halle hat Priorität“, verdeutlichte Antje Glawe. Jetzt kann der Karneval wieder zu dem werden, was er seit 1987 schon einmal war, freute sich Wolfgang Schliep.

Wer mag schon einen Blick in die Zukunft werfen? Die Narren des Kreihnsdörper Carneval Vereins (KCV) haben sich das getraut. Bei ihren Faschingsfeier im Luise-Reuter-Saal des Vereinshaues in Grevesmühlen warfen sie die Zeitmaschine an und nahmen unter dem Motto „Zurück in die Zukunft – der KCV reist durch die Zeit“ das Publikum mit auf eine Reise von der Steinzeit bis ins nächste Jahrtausend. Von tosendem Applaus begleitet wurden die Gruppen des KCV bei ihren Auftritten: Die Mini-Mäuse zeigten in ihren schmucken Kostümen, wie es einige Tausend Jahre zuvor in Ägypten zugegangen sein mag. Die Junior-Dancer trugen Kleidung aus der Zeit der Renaissance und die Tanzmäuse kamen bei ihrem Rock’n’Roll-Auftritt nicht umhin, zwei Zugaben zu geben.

Im Publikum gesichtet wurden auch Karnevalisten aus Schönberg und Mühlen Eichsen. Die Vereine nahmen erstmals an der Faschingsfeier teil. „Zum KCV besteht seit zwei, drei Jahren eine Verbindung“, so Schönbergs Präsident Dierk Flor. Mächtig ins Schwitzen kam indes KCV-Präsident Torsten Meier. Der 49-Jährige war nicht nur Moderator und Animateur in einem. Mitgebracht hatte er auch Orden des Landesverbandes, die er verlieh. So bekam Steffen Bühring für seine 18-jährige Zugehörigkeit den kleinen Vereinsorden, Sessions-Orden gab es für Anne-Kathrin Dargel, Maria Schünemann, Sarah Bojanowski, Anika Demuth, Nicole Parakenings und den Gardemajor Thomas Arndt. Außerdem erhielt André Dzietko (30) den Jugend-Orden. Er trat mit der von ihm betreuten Gruppe „Future Street“ auf – der für den Abend angekündigte Blick in die Zukunft.

Maik Freitag und Dirk Hoffmann

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