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Grevesmühlen Wildschweine lassen sich durch stinkende Lappen nicht vertreiben
Mecklenburg Grevesmühlen Wildschweine lassen sich durch stinkende Lappen nicht vertreiben
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00:00 20.10.2016

Wildschweine sorgen seit zwei Wochen an der Autobahn 20 zwischen dem Kreuz Wismar und der Abfahrt Wismar Mitte für Unruhe. Polizei und Straßenbehörde suchen weiter nach einer Lösung, um die Tiere zu vertreiben. Wie ein Polizeisprecher gestern mitteilte, hält sich die Rotte trotz der Vergrämungsversuche mit stinkenden Lappen immer noch in der Nähe der Anschlussstelle auf. Fast täglich machen die Tiere einen Abstecher auf die Fahrbahn Richtung Lübeck und durchwühlen den Randstreifen nach Fressbarem.

Wegen der Unfallgefahr durch die Tiere bleibt die Tempobegrenzung auf 60 Kilometer pro Stunde auf einer etwa zwei Kilometer langen Strecke weiterbestehen, teilte die Polizei mit.

Wie es mit den Wildschweinen weitergeht, will die Straßenbehörde ab nächsten Montag, 24. Oktober, entscheiden, sagte eine Polizeisprecherin in Wismar. Die zuständigen Ämter würden ein Verscheuchen durch Jäger mit Hunden oder notfalls auch einen Abschuss für nötig halten.

Die Straßenränder werden nach Polizeiangaben täglich geglättet, daher ist schnell erkennbar, wenn dort wieder Wildschweine gegraben haben. Jäger sind jedoch sicher, dass das Futterangebot an der Autobahn vermutlich so verlockend ist, dass die Tiere selbst nach einem Verscheuchen wohl zurückkämen.

Um die Wildschweine zu vertreiben, hatte die Autobahnmeisterei zum Vergrämen als erstes mit einer stinkenden Substanz getränkte Lappen an Holzpfosten entlang der A 20 aufgehängt. Das zeigte bei den zwölf bis 15 Tieren jedoch keinerlei Wirkung.

OZ

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