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Erwin Sellering bei den Kaffeewerken

Upahl/Grevesmühlen Erwin Sellering bei den Kaffeewerken

Der Ministerpräsident Mecklenburg-Vorpommerns besuchte am Mittwoch verschiedene Betriebe der Ernährungswirtschaft im Land. Der Verein Food Academy hatte den Politiker zu dieser Tour eingeladen.

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Kaffeearoma entfaltet sich nur beim Schlürfen – Erwin Sellering (r.) erwies sich als Profiverkoster bei den Upahler Nordeutschen Kaffeewerken. Hier gemeinsam mit Mario Russkoff (M.), Qualitätsmanager bei den NDKW, und Produktionsmanager Nic Ohlrich (l.).

Quelle: Annett Meinke

Upahl. Die Norddeutschen Kaffeewerke (NDKW) in Upahl freuten sich am Mittwoch über den Besuch von Erwin Sellering (SPD), Ministerpräsident von Mecklenburg-Vorpommern. Sellering war einer Einladung des Vereins Food Academy gefolgt, dem das Upahler Unternehmen Anfang des Jahres beigetreten ist.

Bei der Food Academy handelt es sich um eine Ausbildungsinitiative der im Land ansässigen Ernährungswirtschaft. Gründungsmitglieder des Vereins sind unter anderem  Dr. Oetker aus Wittenburg, Nestlé in Schwerin, Sweet Tec und Toffee Tec aus Boizenburg. Die Akademie bietet Ausbildungen im Bereich der Lebensmittelindustrie in MV an. Zuvor existierten solche Angebote im Land nicht.

„120 Mitarbeiter produzieren 4500 Tonnen löslichen Kaffee im Jahr“, erklärte der Geschäftsführer der Norddeutschen Kaffeewerke (NDKW), Kai Wassermann, dem Ministerpräsidenten nach dem Rundgang durch das Unternehmen.

69 Mitarbeiter sind in der Produktion der Kaffeewerke beschäftigt, 19 Techniker gibt es, 19 Verwaltungsmitarbeiter und 13 Auszubildende. Im Nebengeschäft produziert das NDKW 660 Tonnen Espresso-Bohnen.

Gut ausgebildete Fachkräfte, führte Wassermann weiter aus, sind für das Unternehmen wichtig. Schließlich durchläuft der angelieferte Rohkaffee im Werk den gesamten Veredlungsprozess – vom Rohkaffee über die Röstung, Extrahierung, Frostung über das Labor bis hin Abfüllung.

Überwiegend wird für den Export produziert – der Kaffee geht unter anderem nach Brasilien, Israel, Russland, Polen, Rumänien, Serbien.

„Einige unsere Mitarbeiter sind branchenfremd“, sagte Wassermann. „Maler oder Friseure zum Beispiel, die sich gern weiterbilden möchten. Wir nutzen bereits die Möglichkeiten der berufsbegleitenden Weiterbildung an der Food Academy. Zwei unserer Mitarbeiter lassen sich dort derzeit zum Meister für Lebensmitteltechnik ausbilden.“

 



Meinke, Annett

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Upahl
Kai Wassermann (v. l.) zeigt Erwin Sellering und Oliver Schindler (Geschäftsführender Gesellschafter Sweet Tec) den Rohkaffee.

Die Food Academy bietet Ausbildung für die Ernährungswirtschaft im Land an / Erwin Sellering besuchte beteiligte Unternehmen

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