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Fachvorträge serviert mit heißem Kaffee

Upahl Fachvorträge serviert mit heißem Kaffee

Die Stadt Grevesmühlen und der Unternehmerverband Nordwestmecklenburg luden zum Unternehmerfrühstück nach Upahl ein

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Unternehmerfrühstück mit Führung durch das Kaffeewerk in Upahl – da durfte das Schnuppern an den Kaffeebohnen nicht fehlen.

Quelle: jf

Upahl. Kaffee zum Frühstück – wie gut, wenn man dann an der Quelle sitzt. Die Stadt Grevesmühlen und der Unternehmerverband Nordwestmecklenburg luden gestern Vormittag zum zweiten Unternehmerfrühstück des Jahres 2016 in die Norddeutschen Kaffeewerke in Upahl ein. An dem Heißgetränk mangelte es also nicht.

Mehr als 30 Unternehmer aus Grevesmühlen und Umgebung nutzten gestern die Gelegenheit, die Fabrik – Produktionsstart war im Jahr 2010 – bei einem Rundgang näher kennenzulernen und den Kontakt zu anderen Unternehmern zum Austausch zu suchen. Vorträge zum Thema Lohnpfändungen bei Arbeitnehmern von Rechtsanwalt Matthias Landmann und zur Breitbandversorgung im Landkreis von Roland Finke von der Kreisverwaltung rundeten das Programm ab.

Wie aus einer grünen Kaffeebohne aus Vietnam, Kenia oder Brasilien letztlich Instantkaffee wird, der vor allem im russischen Raum vermarktet wird, das erklärte den Gästen Produktionsleiter Nick Ohlrich. Im Schnelldurchlauf: Bohnen werden geliefert, gereinigt, geröstet, getrocknet, grob gebrochen, zu Kaffeesirup eingedickt, schockgefroren, gebrochen, entwässert – fertig ist der Instantkaffee. Ganz so einfach und schnell ist das natürlich nicht, aber erfolgreich. 30 Tonnen werden täglich hergestellt. Dafür sind derzeit 55 Mitarbeiter in der Produktion verantwortlich.

Auszubildende zählt das Upahler Unternehmen, das zur Strauss Group gehört, derzeit elf.

Nach den erhellenden Informationen zur künftigen Breitbandversorgung im Landkreis schmeckte der Kaffee gleich doppelt so gut. Über eine Förderung von 190 Millionen Euro darf sich der Landkreis Nordwestmecklenburg freuen. Ausgebaut werden damit Gebiete, die über weniger als 30 Mbit/s verfügen und in denen auch noch kein Ausbau geplant war. Die Arbeiten werden ausgeschrieben. „Den Zuschlag bekommt das Telekommunikationsunternehmen, das am wirtschaftlichsten arbeitet“, erläuterte Roland Finke. Bis 2018 soll der Wunsch nach schnellerem Internet im Landkreis Realität sein.

jf

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