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Landrätin hält an Wirtschaftsförderungsgesellschaft fest

Grevesmühlen Landrätin hält an Wirtschaftsförderungsgesellschaft fest

Diskussionen rund um die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Nordwestmecklenburg gibt es seit Jahren. Anfang der 1990er Jahre stand sie noch in einem positiven Licht, zuletzt wurde mehrfach deren Sinn angezweifelt. Die Landrätin verteidigt das Projekt.

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Das Gewerbegebiet in Upahl - erschlossen hat es die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Anfang der 1990er Jahre.

Quelle: Michael Prochnow

Grevesmühlen. Die Risiken durch die Wirtschaftsförderungsgesellschaft seien gering und überschaubar - so das Fazit von Nordwestmecklenburgs Landrätin Kerstin Weiss (SPD). Das bezog sie vor allem auf die Gewerbegebiete in Lüdersdorf und Schönberg. Die Erschließungsstraße in Lüdersdorf hat mittlerweile erhebliche Bodenwellen, die beseitigt werden müssen. Die Sanierung ist mit etwas über 100 000 Euro (ohne Planungs- und Bauleitungskosten) aber überschaubar, wie jetzt ein gerichtlich bestellter Gutachter feststellte. Der Sachverständige regte deshalb an, dass sich die Gemeinde Lüdersdorf und die WFG einvernehmlich einigen. Das könnte so aussehen, dass die WFG an die Gemeinde einen Betrag von 3000 Euro zahlt. Kommt ein entsprechender Vergleich zustande, wären damit sämtliche Ansprüche der Gemeinde gegen die WFG in Bezug auf die Bodenunebenheiten abgegolten.

Nur in Schönberg könnten noch höhere Forderungen als ursprünglich angenommen auf die WFG zukommen. 100 000 Euro waren nach Aussage der Landrätin als Rückstellungen für die restliche Erschließung im Gewerbegebiet Sabower Höhe gebildet worden. Letzte Kostenschätzungen für eine Resterschließung der Technology-Straße gehen von etwa 150 000 Euro aus.

Notwendig, so die Landrätin, sei die Wirtschaftsförderungsgesellschaft auch heute noch, um Werbung für den Landkreis zu betreiben und Arbeitsplätze zu schaffen. Denn nach wie vor wünschten sich Investoren eine direkte Begleitung. Das könne die Verwaltung auch fachlich nicht leisten. Wichtig ist Weiss in diesem Zusammenhang auch die Besetzung des Geschäftsführers. Sie soll durch einen sogenannten „Headhunter“, einem externen Dienstleister, erfolgen.

OZ

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