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„Lotsenhus“ bleibt baulich auf Kurs

Wismar „Lotsenhus“ bleibt baulich auf Kurs

Das Wohn- und Geschäftshaus am Alten Hafen in Wismar soll Ende April 2017 fertig sein / Zahlreiche Interessenten haben für Ferienwohnungen und Läden reserviert

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Das „Lotsenhus“ am Wismarer Hafen soll laut Bauplan im Frühjahr 2017 fertig sein. Alle 16 Ferienwohnungen werden einen Blick auf das Wasser haben.

Quelle: Hans-Joachim Zeigert (1), Vanessa Kopp (2)

Wismar. Flanieren, shoppen, wohnen — die Bauarbeiten am „Lotsenhus“ laufen nach Plan. Bisher noch ein Rohbau, soll das Wohn- und Geschäftshaus am Alten Hafen in Wismar zum 30. April 2017 bezugsfrei sein. 16 Ferienwohnungen und fünf Gewerbeeinheiten werden auf rund 1900 Quadratmetern Nutzfläche entstehen — und das in bester Lage!

OZ-Bild

Das Wohn- und Geschäftshaus am Alten Hafen in Wismar soll Ende April 2017 fertig sein / Zahlreiche Interessenten haben für Ferienwohnungen und Läden reserviert

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„Alle Wohnungen werden Wasserblick haben“, erzählt Klaus-Dieter Thauer, Geschäftsführer der Wohnungsbaugesellschaft der Hansestadt Wismar (Wobau). Eine Vielzahl an Interessenten habe sich bereits gemeldet. Gemeinsam mit der Deutschen Stadt- und Grundstücksentwicklungsgesellschaft (DSK) realisiert die Wobau dieses knapp sechs Millionen Euro teure Vorhaben. „Bisher haben wir noch nichts verkauft, lediglich reserviert“, so Thauer weiter.

Es gibt zwei Wohnungstypen: Vier davon sind über 120 Quadratmeter groß, zwölf weitere bieten knapp 60 Quadratmeter Fläche. „Der Kaufpreis liegt bei 3050 Euro pro Quadratmeter“, erzählt Thauer — wenn die Wohnung hauptsächlich für eine dauerhafte Vermietung an Feriengäste gedacht ist. Wer die Wohnung jedoch größtenteils selbst nutzen möchte, der muss noch 19 Prozent Umsatzsteuer dazu rechnen. Für jede Wohn- und Gewerbeeinheit ist zudem noch ein Pkw-Stellplatz eingeplant, der dazu gekauft werden kann. „Bezahlt wird erst, wenn die Wohnungen bezugsfertig sind“, erklärt Thauer. „Noch eine gute Nachricht: Maklergebühren gibt es bei uns keine.“

Wer Interesse an einer Wohnung habe, könne sich noch melden. „Im Endeffekt gilt: ,Wer zuerst kommt, mahlt zu erst‘“, erklärt der Wobau-Chef. Sein Tipp: „Wer sich schnell entscheidet, hat bei der Innenausstattung allerdings noch Mitspracherecht.“

Erste Interessenten für die Gewerbeflächen sind ebenfalls gefunden: „Der Italiener, der bereits im benachbarten ,Schifferhus‘ ein Eiscafé betreibt, möchte im ,Lotsenhus‘ noch ein Restaurant eröffnen“, verrät Thauer. Des Weiteren sind ein Bekleidungsgeschäft, ein Bäcker und ein Juwelier im Gespräch. Alles Unternehmer aus Wismar und der Region.

Eckhard Horwedel, Geschäftsführer der DSK, ist sich sicher: „Mit der Fertigstellung des ,Lotsenhus‘ leisten wir einen gewichtigen Beitrag für die Erweiterung der Halbinsel. Sowohl für die Nutzung, wie auch für die städtebauliche Struktur.“ Die Zusammenarbeit mit der Wobau wie auch der Stadt Wismar funktioniere sehr gut. „Bisher verlief alles ohne große Schwierigkeiten“, berichtet er. „Deshalb liegen wir nach dem ersten Bauabschnitt auch noch völlig in unserem Kostenbudget.“

Zeitlich hat sich das Projekt jedoch etwas verschoben. Ursprünglich war geplant, dass der Bau noch in diesem Jahr fertiggestellt werden soll. Schuld an dem Verzug ist der morastige Untergrund. Das Gebäude steht nun auf 86 Pfählen, die bis zu 28 Meter tief in die Erde gesetzt wurden. Die Bauarbeiten starteten im November vergangenen Jahres. Das „Lotsenhus“ lehnt sich an das benachbarte „Schifferhus“ an. Allerdings ist es größer und erhält deshalb einen Aufgang mehr.

Von Vanessa Kopp

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