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Wirtschaft Neue Namen für die Straßen im Mühlenblick
Mecklenburg Grevesmühlen Wirtschaft Neue Namen für die Straßen im Mühlenblick
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00:01 14.05.2016
Li Patzelt, Mitarbeiterin im Planungsbüro Mahnel. Quelle: D. Hoffmann

Die Namen „Am Walkmühlenbach“ und „Mühlenblick“ könnten die beiden Straßen im geplanten „Wohngebiet Mühlenblick“ in Grevesmühlen tragen. Diese Empfehlung gab am Donnerstagabend mehrheitlich der Bauausschuss nach einer Abstimmung der Stadtvertretung, bei der die letzte Entscheidung darüber liegt.

Mit der Benennung der beiden Straßen taten sich die Mitglieder des Bauausschusses allerdings schwerer als vielleicht erwartet. Einstimmig hatten sie sich zwar noch für „Am Walkmühlenbach“ für die Straße vom neuen Wohngebiet zur Klützer Straße, wo einmal 24 Einfamilienhäuser entstehen sollen, entschieden. Bei der Wahl eines Namens für den Innenring gab es dann aber doch eine etwas längere Diskussion. Die Bezeichnung „Mühlenblick“ fand Christiane Münter (Fraktion grevesmühlen.jetzt) als ungeeignet, da sich ein Teil des Namens in der ersten Straßenbezeichnung wiederfinde. Mit Tulpen- oder auch Lindenring – sämtliche Vorschläge zu den Straßennamen hatte Stadtchronist Eckart Redersborg gegeben – konnten sich aber weder der Ausschussvorsitzende Erich Reppenhagen (SPD-Fraktion) noch die anderen Mitglieder anfreunden. „Mühlenblick“ fanden sie da schon treffender, weil er in ihren Augen auch eher einen Bezug zu dem Baugebiet Nr. 34.1 nehmen würde. Mit vier Ja-Stimmen entschieden sie sich bei dem Innenring mehrheitlich für „Mühlenblick“. Münter blieb bei ihrer Meinung und stimmte dagegen.

Bauamtsleiter Lars Prahler wies in diesem Zusammenhang auch auf die sehr unübersichtliche Straßenführung des in diesem Gebiet angrenzenden Rosenweges hin. Wenn man dort etwas ändern wolle, dann hätte man jetzt die Gelegenheit dazu. Der Bauausschuss griff diesen Vorschlag allerdings nicht auf. Denn der Aufwand und die Kosten für die Anwohner bei einer möglichen Straßenumbenennung beziehungsweise Neuordnung wären doch zu hoch, wie die Mitglieder des Ausschusses meinten. Nach Aussage von Li Patzelt, Mitarbeiterin des Grevesmühlener Planungsbüros Mahnel, hat der Landkreis Nordwestmecklenburg bereits eine positive Stellungnahme zum erneuten Entwurf zum Bebauungsplan Nr. 34.1 abgegeben. Dieser liegt bis zum 18. Mai im Rathaus aus.

Weitere Stellungnahmen oder auch Einwände seitens der Bürger sind noch möglich. Erst danach kann die Stadtvertretung einen entsprechenden Abwägungsbeschluss fassen und auch über die Höhe der Ausgleichsmaßnahmen für dieses Wohngebiet entscheiden. Da der Boden hier teilweise vorbelastet ist und es sich auch um keine klassische hochwertige Außenfläche handelt, empfiehlt das Planungsbüro Mahnel nach Aussage von Patzelt eine Reduzierung der sogenannten Kompensationsfläche um 25 Prozent. Das liegt aber im Ermessen der Kommune, die hier einen Spielraum hat.

Sprungturm fürs Freibad

Das Freibad am Ploggensee bekommt seinen lang ersehnten Sprungturm. Wie Bauamtsleiter Lars Prahler im Bauausschuss erklärte, soll der Turm Anfang Juni angeliefert und montiert werden. Läuft alles wie geplant, könnte der neue Sprungturm, ein Element aus einem Ein- und einem Drei-Meter-Turm, bereits ab Mitte Juni genutzt werden.

Hoffnung scheint es auch bei der Gestaltung eines neuen Spielplatzes an der Bürgerwiese zu geben. Denn der von der Stadt beim Wirtschaftsministerium eingegangene Förderantrag auf einen Zuschuss befindet sich nach Aussage von Prahler bereits auf dem Weg zurück nach Grevesmühlen. Wie die Stadt weiter verfahren wird und welche Geräte angeschafft werden können, das wird aber vom Inhalt des Schreibens abhängen. Die Pläne für einen neuen Spielplatz, so Prahler weiter, existieren bereits seit fünf Jahren.

Zum Thema Umbau Bahnhofsgebäude erklärte der Bauamtsleiter, dass kein weiterer Hausschwamm festgestellt wurde. Was den Vorplatz betrifft, so habe man noch keinen Bewilligungsbescheid auf den beim Energieministerium Mecklenburg-Vorpommern gestellten Förderantrag erhalten. dh

Dirk Hoffmann

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