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Boltenhagen Schnelle Pferde am Strand

Strameußer Pferdesportverein holt fast alle Pokale beim Strandderby in Boltenhagen

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Auf dem Rückweg nutzten viele Reiter lieber den etwas härteren Untergrund am Wasser.

Boltenhagen. Reni Reuter aus Strameuß ist die Gewinnerin des Bernsteinpokales im Rahmen des 19. Strandderbys im Ostseesand vor Boltenhagen. Sie ließ als eine von vier Siegerinnen und Siegern der vier Vorrundenwettbewerbe ihren Kontrahenten keine Chance und holte sich vor Hunderten Besuchern den vom Seehotel gestifteten Pokal.

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Strameußer Pferdesportverein holt fast alle Pokale beim Strandderby in Boltenhagen

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„Ich freue mich, dass wir in diesem Jahr wieder zum Strandderby einladen konnten und sogar noch mehr Interessierte als im vergangenen Jahr erreicht haben“, sagte der Vorsitzende des Pferdesportvereins (PSV) Boltenhagen, Karl- Heinz Gabriel. Wieder konnte sich der 64-Jährige auf die Hilfe vieler Vereinsmitglieder und Sponsoren verlassen, um bei besten Bedingungen 30 Pferde am Boltenhagener Strand ins Rennen zu schicken. „Ohne die Hilfe unserer Vereinsmitglieder wäre dieses Derby gar nicht möglich. Das ist nicht hoch genug anzuerkennen“, lobt Hauptorganisator Gabriel seine Helfer.

Gewertet wurden drei Rennen in vier Kategorien: Voll-, Warm- und Kaltblutpferde sowie die Ponys. „Bei den Ponys sind immer am meisten Anmeldungen. Auch heute gab es hier 17“, erklärte Gabriel.

Zunächst traten Pferde und Reiter gegeneinander und gegen die Uhr an. Im zweiten Lauf rannten die Zeitschnellsten gegeneinander, um die Sieger zu ermitteln.

„Ich bin heute das erste Mal dabei. Auch wenn ich nicht gewonnen habe: Im kommenden Jahr bin ich wieder hier“, versicherte Klara Miebach aus Thorsdorf. Sie war mit ihrer drei Jahre älteren Schwester Maria gekommen und musste gleich zum Auftakt gegen sie antreten. „Ich kenne mich zwar noch nicht so aus, aber ich habe gegen meine Schwester gewonnen und bin nicht Letzte geworden. Das ist ein gutes Ergebnis“, sagte die 13-Jährige. Ihre Schwester Maria hatte ihr zuvor noch Tipps gegeben, war dann aber die Unterlegene.

„Hauptsache, wir sind gut durchgekommen und haben uns an der Wendemarke nicht berührt“, sagte Maria Miebach. Denn die nach 200 Metern aufgestellte Marke war für viele Reiter der entscheidende Punkt.

Stoppt das Pferd zu früh, verliert das Pferd Schwung, reitet man zu weit außen herum, kann der Gegner innen vorbeihuschen. Zurück ging es dann fast immer nah am Wasser. Hier ist der Sand etwas fester und die Pferde hatten besseren Halt. Allerdings blieb dieser Streifen eng, und so musste man schon als Erster um das Wendemal kommen, um die beste Bahn zu erwischen. Doch am Ende blieb es fair, und Denise Wagner, Olaf Gutzeit und Reni Reuter aus Strameuß sowie Lea Höpstein aus Sukow siegten in ihren Kategorien.

„Nicht schlecht, wie wir hier abgeschnitten haben. Damit hätte ich nicht gerechnet“, erklärte Olaf Gutzeit, der mit neun Mitgliedern des Strameußer Pferdesportvereins angereist war und fast alle Pokale mit nach Hause nehmen durfte. „Dabei sein ist alles. Wenn es dann noch so gut läuft, ist es einfach nur eine Zugabe“, sagte der Strameußer. Lediglich bei den Ponys konnten die übrigen Teilnehmer die Gäste aus Strameuß schlagen.

Maik Freitag

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