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Grevesmühlen Wissenswertes zur Volkskrankheit Nummer eins
Mecklenburg Grevesmühlen Wissenswertes zur Volkskrankheit Nummer eins
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00:00 12.09.2018
Gut besucht: die Vorträge am Diabetikertag des DRK-Krankenhauses. Hier informiert Dr. Rolf Klingenberg-Noftz (l.) über die Krankheit. Quelle: Foto: Privat
Grevesmühlen

„Was bedeutet eigentlich HbA1c ein?“ Hierzu klärte Dr. Rolf Klingenberg-Noftz, Chefarzt im DRK-Krankenhaus, beim 17. Diabetikertag auf. Er schilderte Ursachen und die Entstehungsgeschichte des Diabetes mellitus, der eng mit der weltweit steigenden Anzahl übergewichtiger Personen verbunden ist. Viele interessierte Bürger schauten vorbei, der Vortragsraum im Bürgerbahnhof war bis auf den letzten Platz besetzt. Mehrere Referenten hielten Informatives parat. Dr. Beate Fischer, Leiterin der Diabetologie des Sana-Klinikum Lübeck, führte aus, welchen Einflüssen der HbA1c unterliegt. Ihre Ausführungen waren für die praktische Umsetzung erhellend, da jeder einzelne Betroffene versucht ist, mittels unterschiedlicher Maßnahmen, auch medikamentöser Natur, den HbA1c zu senken. Sie verwies auf die Bedeutung und Notwendigkeit der individuellen Einflussnahme, insbesondere in Bezug auf Lebensführung, Ernährung und tägliche Bewegung.

Aus Sicht der Verbraucherzentrale Wismar, vertreten durch Antje Degner, wurde über Sinn und Unsinn von Lebensmittelverpackungen aufgeklärt. Sie informierte über versteckte Kalorien. Beispiel: Der Kaloriengehalt von einem Liter Fruchtsaft entspricht in etwa dem einer Tafel Schokolade.

Nach dem Exkurs in die Gefahren des Lebensmittelerwerbs klärte Dr. Rolf Killermann über die enge Verbindung zwischen der Höhe des HbA1c und Gefäßerkrankungen auf. Detailliert führte er aus, dass der HbA1c auch noch nach Jahren mit dem Auftreten von Gefäßerkrankungen verbunden ist.

Digitale Veränderungen machen auch vor der Medizin nicht Halt. Auf dem Gebiet der Diabetologie gibt es Möglichkeiten der sofortigen kontinuierlichen Blutzuckermessung mittels kleiner, auf die Haut geklebter Blutzuckermessknöpfe. Über die technischen Entwicklungen erfuhren die Gäste viel Wissenswertes – unter anderem über eine künstliche Bauchspeicheldrüse, die in nicht allzu ferner Zukunft Realität werden könnte.

OZ

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