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Güstrow Lena ist die Schönste im Land
Mecklenburg Güstrow Lena ist die Schönste im Land
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19:24 09.12.2018
Lena Rottloff aus Uelitz gewinnt die Wahl zur Miss Mecklenburg-Vorpommern 2019. Quelle: Danny Gohlke/dpa
Linstow

Lena Rottloff (21) holt sich die Krone: Die Auszubildende zur Zahntechnikerin aus Uetlitz (Ludwigslust-Parchim) ist die neue Miss Mecklenburg-Vorpommern. Sieben junge Frauen hatten sich um den Titel beworben. In Abendkleid und Sommerlook hat Lena Rottloff bei der Wahl am Sonnabend in Linstow (Kreis Rostock) die Jury am meisten von sich überzeugt. Zur Zweitschönsten wurde die Rüganerin Frenzy Klöckner (24) gewählt. Platz drei belegte Kathleen Glawe (24) aus Neubrandenburg.

Noch läuft die Bewerbungsfrist für die Miss-MV-Wahl. Diese acht Kandidatinnen sind beim Galaabend am 8. Dezember auf jeden Fall dabei.

Für Lena Rottloff geht es im Frühjahr ab ins Miss Germany-Camp auf der Kanareninsel Fuerteventura. Dort bereitet sie sich mit anderen Missen aus allen Teilen Deutschlands auf die Miss Germany-Wahl am 23. Februar vor.

Deutschlands schönster Mann steht indes schon fest: Bei der Gala in Linstow wurde Sasha Sasse aus Leipzig zum „Mister Germany 2019“ gekürt. Der Sport- und Fitnesskaufmann zeigte sich nach der Wahl überwältigt von Glücksgefühlen.

Auf Platz zwei kam Soabre Ouattara aus Lübeck, ein 27-jähriger Koch mit ghanaischen Wurzeln. Er war als amtierender „Mister Schleswig-Holstein“ ins Rennen gegangen. Auf Platz 3 landete Alexander Speiser aus Karlsruhe. Mit 20 Jahren gehörte der angehende Zahnarzt und „Mister Baden-Württemberg 2018“ zu den jüngsten Teilnehmern des Abends.

16 Männer wollen den Titel „Mister Germany“. Wir stellen sie vor.

Routiniert, es war die 25. Mister-Wahl, aber ansprechend lief die Präsentation von Deutschlands Schönsten ab: Ein Kurzinterview über Herkunft, Ausbildung und Vorlieben – meist Fitness, Sport oder Reisen – dann der kurze Walk auf der Bühne. Für erste entzückte Rufe sorgte der Auftritt in Röhrenjeans – viele in Oberwasserlänge - und offenem weißen Hemd, unter denen die Oberkörper nur teilweise zu sehen waren.

Die Zurückhaltung des Publikums legte sich, als die Männer zu einer Dance-Performance mit einem Boygroup-Hiphop-Medley auftraten und sich dabei ihrer Hemden entledigten. Der Choreograph und Tänzer der Gruppe Sixx Paxx, Kenny Dressler, hatte im einwöchigen Trainingscamp in Ägypten wohl einiges zu tun gehabt, die Männer zu harmonischen Bewegungen zu führen.

Die Jury

Gewählt wurden die Sieger von einer „VIP-Jury“. Der gehörten unter anderem an: Dominik Bruntner (Mister Germany 2017), David Friedrich (Musiker, Influencer), Kamil Golik (Schauspieler, Casting-Redakteur), Anne Julia Hagen (Miss Germany 2010, internationales Model), Lorena & Xenia Karen (Influencerinnen), Soraya Kohlmann (Miss Germany 2017), Julian F. M. Stoeckel (Schauspieler, Designer, Dschungel-Star) und Franziska Traub (Schauspielerin, Komödiantin).

Mit ein wenig Stirnrunzeln beobachtet die Medienwissenschaftlerin Elizabeth Prommer von der Universität Rostock die Wahl zum Mister Germany. „Solche Veranstaltungen normieren zu Einheitslook und Mainstream“, sagte sie. „Eigentlich ist es erschreckend, dass die Männer nun dazu gebracht werden, als reine Objekte zu fungieren - so wie Frauen.“ Dabei werde doch gerade versucht, Frauen aus diesem Klischee herauszuholen. Ein wenig mehr Reflexion wäre schon wünschenswert.

Details zu Kriterien der Jury-Entscheidung blieben im Verborgenen. „Schauen Sie sich doch die schönen, blauen, strahlenden Augen an“, sagte beispielsweise Anne Julia Hagen, „Miss Germany“ des Jahres 2010 und heute als Model tätig. Sasha habe ein wunderbares Charisma.

„Er hat ein gutes Auftreten und weiß, was er will“, fasste Organisatorin Ines Klemmer zusammen. Sasse sei sehr selbstbewusst und habe alles gegeben. „Er hat einen tollen Body.“

Sasse, der als Stylist Männer beim Einkaufen berät, zeigte sich nach der Wahl überwältigt. „Ich freue mich mega, bin superhappy.“ Er ist nun unter anderem um ein Designerbett im Wert von 5000 Euro reicher und der ein oder andere Event wartet auf ihn. Er habe sich Ziele gesteckt, die er nun erreichen könne. Welche das sind, wollte er aber nicht verraten.

Antje Bernstein / dpa

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