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Milchpreis wieder gesunken: Weitere Schließungen möglich

Güstrow Milchpreis wieder gesunken: Weitere Schließungen möglich

Die Milchkrise hat bei Rinderhaltern in Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt deutliche Spuren hinterlassen. In zwei Jahren haben 189 Betriebe aufgegeben. Der Zuchtverband rechnet mit weiteren Schließungen. In Güstrow soll die Lage analysiert werden.

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Die Milchpreise sind in den letzten Monaten immer weiter gesunken.

Quelle: Maurizio Gambarini

Güstrow. Die Rinderzüchter in Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt rechnen 2018 mit weiteren Betriebsaufgaben von Milchviehhaltern. „Grund ist der erneut gesunkene Milchpreis, der derzeit etwa zehn Cent pro Liter niedriger liegt als Ende 2017“, sagte die Geschäftsführerin der RinderAllianz mbH (Woldegk/Bismark) der Deutschen Presse-Agentur. Heute (09.30 Uhr) will der  Zuchtverband Mecklenburg-Vorpommern auf seiner Generalversammlung in Güstrow Bilanz für das abgelaufene Geschäftsjahr ziehen und einen Ausblick auf die Herausforderungen für 2018 wagen.

Die Rinderallianz, die unter anderem mit Schlacht- und Zuchtvieh sowie Rindersperma handelt, betreut als Servicefirma rund 1300 Rinderhalter in Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und Teilen Brandenburgs, darunter knapp 800 Milchviehhalter. In den vergangenen zwei Jahren haben 189 Betriebe mit rund 32 600 Kühen aufgegeben, sagte Krüger. Der Milchpreis liege derzeit bei 30 Cent pro Liter im Schnitt, was den Bauern nicht reiche.

Die Rinderallianz hat ihre Spermaproduktion mit Zuchtbullen in Woldegk (Kreis Mecklenburgische Seenplatte) konzentriert und betreibt zwei Vermarktungszentren in Bismark (Sachsen-Anhalt) und Karow bei Plau am See.

dpa/mv

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