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Güstrow Name „Steinhoff“ in der Kritik
Mecklenburg Güstrow Name „Steinhoff“ in der Kritik
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07:30 10.05.2017
Fliegerhorst Laage, Geschwader „Steinhoff“. Quelle: Frank Söllner
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Laage/Schwerin

Angesichts der aktuellen Debatte um Wehrmachtsandenken in der Bundeswehr stellt die Linke in MV auch den Namen des in Laage bei Rostock beheimateten Luftwaffengeschwaders 73 „Steinhoff“ zur Diskussion. Johannes Steinhoff (1913 – 1994) war hochdekorierter Jagdflieger im Zweiten Weltkrieg und später am Aufbau der Bundeswehr beteiligt. Der Innenexperte der Linken, Peter Ritter, sagte, Steinhoff sei wegen seiner Vergangenheit als Vorbild für heutige Soldaten nicht tragbar.

Anlass der Debatte ist der Fall des terrorverdächtigen Bundeswehrsoldaten Franco A., in dessen Kaserne auch Wehrmachtsandenken gefunden wurden.

Wegen der Wehrmachtsfunde hatte der Generalinspekteur der Bundeswehr die Durchsuchung sämtlicher Bundeswehrliegenschaften angeordnet. Über Ergebnisse wurde bislang nichts bekannt. Geprüft werden auch vier Boote und Schiffe der Marine, die derzeit im Einsatz sind. Dazu werden jeweils Besatzungsmitglieder bestimmt. 

OZ

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