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Güstrow Schüler im Land werden immer unsportlicher
Mecklenburg Güstrow Schüler im Land werden immer unsportlicher
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00:00 22.03.2014

Schüler im Mecklenburg-Vorpommern werden immer unsportlicher. Über Schwachstellen im Unterricht wollen Experten heute in Güstrow diskutieren. „Die sportliche Leistungsfähigkeit von Kindern hat sich in den letzten Jahren kontinuierlich verschlechtert“, bilanziert der Sportwissenschaftler Matthias Weippert von der Universität Rostock, der zugleich Lehrwart beim Leichtathletikverband Mecklenburg-Vorpommern ist und sich für die Aus- und Weiterbildung von Trainern und Übungsleitern verantwortlich zeichnet.

Heute von 9 bis 15.30 Uhr sollen die Probleme des Schulsports auf einer Schulsportkonferenz in der Güstrow Fachhochschule in der Goldberger Straße besprochen werden. Es ist eine Kooperationsveranstaltung vom Leichtathletikverband des Landes, dem Deutschen Leichtathletikverband und dem Hochschulsport der Universität Rostock.

„Viele Kinder können nicht springen, werfen oder laufen“, sagt Weippert. Für ihn steht fest, dass viele Lehrer nicht ausreichend auf diese Situation eingestellt und geschult sind und neue Konzepte her müssen. „Man muss dem im Sportunterricht Rechnung tragen“, sagt er. Deshalb erhält die Bedeutung des Schulsports aus Sicht des Sportwissenschaftlers eine neue Bedeutung. „Es muss in allen Disziplinen vom werfen, springen und laufen koordinativ gearbeitet werden“. Eine Übersicht über aktuelle Befunde wird Kristin Behrens vom Institut für Präventivmedizin der Uni Rostock geben.

Neue Konzepte regt derweil der Vizepräsident des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV), Fred Eberle, an. Er referiert in Güstrow zum Thema: „Kinderleichtathletik — was Kinder wollen und was der DLV bietet.



OZ

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