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Straßenbau läuft an: Behinderungen für Autofahrer

Rostock Straßenbau läuft an: Behinderungen für Autofahrer

In der Satower Straße in Rostock wird die Fahrbahn erneuert, der Biestower Damm komplett erneuert.

Rostock. Mit Frühlingsanfang und den gestiegenen Temperaturen beginnen wieder verstärkt die Straßenbauarbeiten in Rostock und damit stellen sich auch größere und kleinere Behinderungen und Staus für die Autofahrer ein. Die könnte es bald in der Satower Straße geben. Demnächst werde zwischen Rennbahnallee und Just-von-Liebig-Weg und eventuell bis zur Lidl-Einfahrt die Fahrbahn erneuert, kündigt Heiko Tiburtius, Leiter des Tiefbauamtes.

„Das wird eine lange Wochenendaktion“, sagt Tiburtius. Vielleicht müsse auch mit halbseitigen Sperrungen gearbeitet werden. Über einen längeren Zeitraum werde es keine Behinderungen geben, da nur die alte Decke abgefräst und neuer Asphalt aufgetragen werde. Fahrbahnerneuerungen stehen in den kommenden Wochen und Monaten auch in der Gutenbergstraße in Dierkow, auf dem Schmarler Damm sowie An der Jägerbäk in Marienehe auf der Liste des Tiefbauamts. Über Zeitpläne werde rechtzeitig informiert.

Auf deutlich größere und auch längere Einschränkungen müssen sich die Bewohner von Biestow im Frühjahr einstellen. Dort steht im Bereich des Dorfteiches die grundhafte Erneuerung der Straße inklusive Regenwasserleitungen und Gehweg an. In Richtung Groß Stove soll zudem die Fahrbahn saniert werden. Für beide Maßnahmen zusammen gibt die Stadt Rostock etwa 400 000 Euro aus. Über Sperrungen und Umleitungen werde das Tiefbauamt in der Ortsbeiratssitzung am 9. April informieren, verspricht Tiburtius den Biestowern. Den Verkehr zeitweise über den Fußweg zu führen, wie bereits aus dem Ortsbeirat des Stadtteils gewünscht wurde, lehnt er jedoch kategorisch ab.

Nur wenige Behinderungen für die Rostocker gibt es bei zwei größeren Vorhaben. Beim vierspurigen Ausbau der Hinrichsdorfer Straße in Richtung Güterverkehrszentrum und beim Bau der neuen Schleusenbrücke am Mühlendamm läuft der Verkehr wie bisher parallel an den Baustellen vorbei.

Neben den Straßen saniert die Stadt auch Gehwege in der Schulenburgstraße in Reutershagen sowie in der Fritz-Reuter- und in der Budapester Straße. Für Radfahrer soll es Verbesserungen in der Warnemünder Parkstraße und in Hohe Düne geben.

Thomas Niebuhr

 



OZ

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