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Tödlicher Unfall von Goldewin gibt Polizei Rätsel auf

Goldewin Tödlicher Unfall von Goldewin gibt Polizei Rätsel auf

Zwei Männer sind in Goldewin bei Güstrow (Landkreis Rostock) mit ihrem Auto in den Dorfteich geschleudert und gestorben. Frühestens Ende der Woche wird mit neuen Erkenntnissen gerechnet.

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Der Unfallwagen, in dem die Insassen ertranken, wird aus dem Goldewiner Dorfteich gezogen.

Quelle: Foto: Stefan Tretropp

Goldewin. Im Fall der zwei Toten, die am Freitag bei einem Autounfall in Goldewin bei Güstrow ums Leben gekommen sind, wird frühestens Ende der Woche mit neuen Erkenntnissen gerechnet. Das Erstellen eines Gutachtens und Bluttests kosteten Zeit, sagte eine Polizeisprecherin am Montag. Ob die Toten obduziert werden müssen, sei ebenfalls noch unklar. Die zuständige Staatsanwaltschaft Rostock war am Montagvormittag zunächst nicht zu erreichen.

 

Der Wagen der 30 und 29 Jahre alten Männer war am Freitagabend aus bisher ungeklärter Ursache in einer Kurve von der Straße abgekommen, überschlug sich und landete im Dorf-Teich. Rettungskräfte konnten die Männer nur noch tot aus dem Auto bergen, vermutlich sind beide ertrunken.

Nicht der erste Unfall an diesem Ort

„Der Fall gibt uns immer noch Rätsel auf“, sagte ein Polizeisprecher gestern. Bemerkenswert: Anfang des Jahres war schon einmal ein Auto in dem Teich gelandet. Damals hatten sich die beiden Insassen gerade noch retten können.

Beim jüngsten Unfall hatte der 30-jährige Fahrer laut Polizei wohl infolge überhöhter Geschwindigkeit die Kontrolle über den Wagen verloren. Das Auto kam hinter dem Ortseingang in einer Kurve von der Straße ab, prallte gegen einen Straßenbaum und überschlug sich. Dann schleuderte der Wagen auf dem Dach in den Dorfteich, der unweit der Straße liegt und vor längerer Zeit ausgebaggert worden war.

Zeugen beobachteten das Unglück

Mehrere Zeugen hatten laut Polizei den Unfall beobachtet und die Feuerwehren alarmiert. Die Kameraden konnten das Auto herausziehen, aber die Insassen waren bereits tot. Der Beifahrer war der Halter des Autos und stammt aus Güstrow, der Fahrer ein Bekannter aus der Nähe von Güstrow. Die beiden waren in Richtung Schwaan unterwegs.

Die Güstrower Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Blutproben von den Verunglückten seien bereits genommen worden, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft. Es sei aber nicht klar, ob Alkohol oder Drogen im Spiel waren. Das soll nun in einer rechtsmedizinischen Untersuchung geklärt werden. Ein Dekra-Gutachten geht dem genauen Unfallhergang auf den Grund.

Weiterer tödlicher Unfall bei Carpin

Ein weiterer tödlicher Unfall ereignete sich Sonntagfrüh bei Carpin (Kreis Mecklenburgische Seenplatte): Ein 30- jähriger Autofahrer kam mit seinem Fahrzeug von der Fahrbahn ab und prallte frontal gegen einen Baum. Dabei war er so schnell unterwegs, dass das Auto anschließend noch über hundert Meter weiter geschleudert wurde. Zeugen zufolge stand die Tacho-Nadel in dem Wrack auf 140 Kilometer pro Stunde. Die Unfallstelle war von Trümmerteilen übersät.

Der Fahrer und seine 26-jährige Beifahrerin wurden eingeklemmt und mussten von der Feuerwehr mit schwerem Gerät herausgeschnitten werden. Für den Mann kam jedoch jede Hilfe zu spät, er erlag seinen Verletzungen noch am Unfallort. Die Frau kam schwer verletzt in eine Klinik. Die Höhe des Sachschadens schätzte die Polizei auf rund 4500 Euro. Die Beamten ermitteln nun zur genauen Unfallursache.

OZ

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